Die 5 besten Strategien, um mit Pinterest mehr Kunden zu gewinnen – auch wenn Du weniger als 500 Follower hast

Du bist schon auf Pinterest, aber noch eine kleine Nummer mit nur wenigen Followern? Kein Problem! Denn richtig strategische genutzt, brauchst Du auch gar keine hohen Follower-Zahlen auf Pinterest, um trotzdem viele Besucher auf Deine Webseite zu bringen und dort in Kunden zu verwandeln.

Bist Du also bereit, Pinterest gezielt dafür einzusetzen, neue Kunden für Dein Business zu gewinnen? Dann sind hier die 5 besten Strategien:

Pin it!

#1: Richte ein SEO-optimiertes Profil ein

Wenn Follower nicht Dein Ziel sind, kommt Dein Traffic hauptsächlich über die Suchfunktion von Pinterest. Die basiert, wie bei anderen Suchmaschinen auch, auf einem Algorithmus – dem Pinterest Smartfeed. Kurz gesagt, rankt dieser Algorithmus die Pins basierend auf Faktoren wie Bildqualität, Qualität der Webseite, zu der der Pin verlinkt und Keywords; also vergleichbar mit dem, was auch Google macht.

Daher ist es absolut wichtig, Dein Profil so SEO-freundlich wie möglich zu machen, wenn Du es einrichtest. Nutze daher bewusst entsprechende Keywords an folgenden Stellen:

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Dein Firmenname

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Dein Benutzername

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Deine Kurzinfo

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Die Namen Deiner Pinnwände

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Die Beschreibungen Deiner Pinnwände

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Die Beschreibungen Deiner Pins

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Den Texten auf Deinen Bildern

#2 Erstelle Pinnwände für Deinen idealen Kunden

Wenn Du Pinterest nutzen willst, um damit Kunden zu gewinnen, pinnst Du ab sofort nicht mehr für Dich, sondern für Deine Kunden. Daher willst Du zukünftig nur noch Pinnwände auf Deinem Profil haben, die

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Zu den Themen passen, die Du auf Deinem Blog behandelst und

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Deinem idealen Kunden direkt weiterhelfen

Lösche daher alle Pinnwände, die nicht (mehr) zu Deinem Business passen oder stelle sie um auf geheim. Solltest Du noch keine Zielkunden-optimierten Pinnwände haben, ist es nun Zeit, diese zu erstellen. Denke dabei immer daran, welche Informationen Deinen idealen Kunden interessieren könnten.

Nehmen wir an, Du hast einen Reiseblog über Südamerika und bietest Reiseorganisation für Backpacker an, die zwar alleine reisen wollen, es sich aber nicht zutrauen, die Organisation selber in die Hand zu nehmen. Du würdest vermutlich eine Pinnwand für jedes Land in Südamerika erstellen, eine zum Thema Backpacking allgemein, eine zum Thema Reiseorganisation, eine zum Thema „wie finde ich die besten Hostels“ und z.B. eine Pinnwand mit Deinen besten Tipps.

Außerdem würdest Du darauf achten, nur Pinnwände zu Themen zu erstellen, die Du auch anbietest. Gehört z.B. Brasilien nicht zu Deinem Angebot, würdest Du hierfür keine Pinnwand kreieren.

#3 Erstelle Pinterest-optimierte Bilder mit Fokus auf dem Text

Deine Bilder sind vermutlich DER Schlüssel zum Erfolg Deiner Pinterest-Strategie. Denn

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je besser Deine Bilder ins Auge stechen und

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je klarer sie dem Leser zeigen, um was es in Deinem Artikel geht

desto größer sind Deine Chancen, dass sie geklickt werden.

Ich habe Dir einmal 2 Pins herausgesucht, die ich gefunden habe, nachdem ich Reise Galapagos ins Suchfeld in Pinterest eingegeben habe.

Ich denke, Du siehst selber direkt, wo der Unterschied zwischen den beiden Bildern liegt und warum Du, wenn Du gerade Deine Reise nach Ecuador planst, vermutlich eher auf den ersten Pin klicken würdest, als auf den zweiten.

Denn – und darauf kommt es an – auf dem ersten Bild kannst Du sofort erkennen, um was es geht und welche Informationen Du bekommst, wenn Du den Artikel anklickst. Sollte dies genau das sein, wonach Du suchst, wirst Du sicher diese Pins anklicken – ganz unabhängig davon, ob die Informationen in dem anderen Artikel vielleicht sogar die besseren sind.

Und genau aus diesem Grunde ist es so wichtig, dass Du bei der Erstellung Deiner Bilder für Pinterest darauf achtest, dass jedes von Ihnen aussagefähigen und gut lesbaren Text enthält.

Besonders geeignet sind dafür alle

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Formulierungen mit Zahlen (z.B.: Die 5 Dinge, die Du auf Galapagos gesehen haben solltest)

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Anleitungen (z.B.: Die ultimative Anleitung, die Du Galapagos für wenig Geld bereisen kannst)

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Checklisten (z.B.: Die perfekte Packliste für Deine Rundreise durch Ecuador) und

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„Wie“-Artikel (z.B.: Wie Du in 10 Tagen alle Galapagos-Inseln besuchen kannst, ohne jemals in ein Boot zu steigen)

Achte außerdem darauf, dass Dein Text groß und gut lesbar ist; viele Leute nutzen Pinterest nur auf dem Handy und sehen entsprechend kleine Bilder.

Ich erstelle meine Grafiken für Pinterest übrigens mit Canva. Wenn Du keine Ahnung hast, wie Du entsprechende Grafiken erstellen kannst – hier findest Du eine umfassende Anleitung.

#4 Sage Deinen Besuchern auf Pinterest genau, was sie tun sollen

Neben schönen Bilder mit aussagefähigen Überschriften, kannst Du noch eine weitere, hocheffiziente Sache tun. Sag Deinen Besucher, was genau sie tun sollen und ergänze einen Call to Action.

Dies kannst Du entweder direkt auf dem Bild tun, oder in der Beschreibung Deines Pins. Formulierungen wie „Lade Dir Deine komplette Anleitung, Checkliste, Workbook etc herunter“ oder „Klicke hier, um …“ helfen Dir dabei, den Lesern genau zu zeigen, was Du von ihnen möchtest. Gleichzeitig erhöhen klare Anweisungen die Klickrate Deiner Pins signifikant – wir Menschen mögen es einfach, wenn uns jemand sagt, was wir tun sollen ;-).

#5 Optimiere Deine Webseite, damit aus Besuchern Kunden werden

Mit den richtigen Pinnwänden und Pins wird es sehr einfach für Dich sein, Besucher via Pinterest auf Deine Webseite zu locken. Doch Besucher sind zwar schön, aber nicht Dein Ziel – denn Du willst ja Kunden gewinnen.

 

Und um das zu erreichen solltest Du Deine Webseite so optimieren, dass es für Deine Besucher besonders einfach ist, Dir ihre Email-Adresse da zu lassen.

Wie machst Du es den Besuchern nun aber besonders einfach? Mit einer einfachen 2-Punkte-Strategie:

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Füge möglichst viele Möglichkeiten auf jeder Seite ein, Dir die Email-Adresse da zu lassen und

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Gib Deinen zukünftigen Kunden einen Grund, dies zu tun

Bedenke: Niemand hat Lust auf einer Webseite, auf der er zufällig via Pinterest landet, lange nach dem winzigen Feld zu suchen, in dem er sich für den „Newsletter“ eintragen kann. Es ist mit viel Aufwand verbunden und daher werden es sicher viele Leute nicht machen.

Dies sind aber alles potenzielle Kunden, die Dir durch die Lappen gegangen sind! Und genau darum, möchtest Du es ihnen so einfach wie möglich machen und mehrere Möglichkeiten, Dir die EMail-Adresse da zu lassen, auf Deiner Seite unterbringen.

Schritt 1 ist damit geschafft. Jedoch wirst Du vermutlich wenig Leute dafür begeistern können, Dir ihre Email-Adresse zu geben, wenn sie im Gegenzug dafür nichts von Dir bekommen. Ein simpler „Newsletter“ holt heutzutage niemanden mehr hinterm Ofen vor. Jeder von uns bekommt unzählige Newsletter von allen möglichen Seiten. Wozu brauchen wir dann noch einen weiteren?

Gib Deinen Lesern daher etwas zurück als kleines kostenloses Dankeschön dafür, dass Du ihre EMail-Adresse bekommen hast. Dies sollte etwas sein, was genau die Wünsche und Probleme Deines idealen Kunden bedient.

Unser Reiseblogger könnte z.B: eine Packliste, „wie Du ganz Südamerika nur mit Handgepäck bereist – von den Tropen bis zu den Gletschern“ anbieten. Oder eine Liste der „besten Hostels in jedem Land“ usw.

Et Voila! Das waren sie. Meine 5 besten Strategien, die Dir selbst dann helfen, neue Kunden via Pinterest zu gewinnen, selbst wenn Du unter 500 Follower hast.

Erzähle uns in den Kommentaren mehr von Deinen Erfahrungen. Was funktioniert gut für Dich auf Pinterest? Was weniger? Auch Fragen sind immer herzlich willkommen!

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