Absprungrate senken: so bleiben Besucher auf Deinem Blog

Um die Absprungrate Deines Blogs oder Deiner Webseite zu senken, braucht es keine magische Formel oder umständliche Anleitung. Was Du dafür brauchst ist ein großartiger erster Eindruck.

Wenn es Dir gelingt, diesen bei einem zufälligen Besucher zu hinterlassen, dann wird es Dir problemlos gelingen, einen Fan zu gewinnen, der Deine Blog-Artikel mit Freuden liest und gerne wiederkommt.

Doch was ist ein großartiger erster Eindruck? Und wie sorgst Du dafür, dass zufällige Besucher gerne bleiben und wiederkommen und im Idealfall solche Kommentare dalassen: „Hallo Alina, vielen Dank für deine tolle Arbeit und deine hilfreichen Artikel! Informativ und leicht verständlich, das ist klasse. Ich bin gespannt, was ich noch alles bei dir lernen kann.“

Meine besten Ideen und Tipps, wie Du die Absprungrate senken kannst, habe ich Dir heute zusammengestellt.

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Mache einen großartigen ersten Eindruck dank Deiner professionell aussehenden Webseite

Vor einiger Zeit bin ich durch Zufall auf eine Studie gestoßen, die sich mit der Frage beschäftigt hat, wie viel Einfluss das Design einer Webseite darauf hat, ob zufällige Besucher ihr vertrauen oder nicht.

Dabei haben fast alle Befragten angegeben, dass insbesondere umprofessionelles Design und Layout dazu geführt haben, dass sie eine Webseite für unseriös gehalten haben. Die Inhalte haben nur in weniger als 10% der Fälle dafür gesorgt.

Für mich eine logische Reaktion. Denn der erste Eindruck den jeder von uns auf einer Webseite gewinnt, ist immer der des Designs. Dies wirkt auf uns, noch bevor wir ein Wort gelesen haben.

Landen wir auf einer Seite, die schön gestaltet ist, einheitlich aussieht und einen professionellen Eindruck macht, steigt die Wahrscheinlichkeit signifikant, dass wir dort bleiben.

Eine unaufgeräumte, uneinheitliche oder gar zusammengestückelt aussehende Seite hingegen, führt schnell dazu, dass wir denken, das Angebot sei entweder unseriös oder nicht ernst zu nehmen.

Doch wie erstellst Du nun ein einheitliches, professionelles Design?

 

Simplifiziere des Layout

„Good Design is as little design as possible“. In anderen Worten: beschränke Dich auf das Wesentliche und spare Dir unnötige Features und Gimmicks. Sie lenken den Besucher letztlich nur ab oder verwirren ihn.

Achte besser darauf, die Dinge möglichst einfach zu halten. So hilfst Du zufälligen Besuchern dabei, sich gut auf Deiner Seite zurechtzufinden.

 

Organisiere die Navigation sinnvoll

Auch hier gilt: mache es Deinen Besuchern leicht. Hilf ihnen dabei, problemlos das zu finden, wonach sie auf Deiner Seite suchen und passe die Navigation entsprechend an.

Denke an Deinen Wunschkunden und die Situation, in der er vermutlich ist, wenn er auf Deiner Seite landet und passe Deine Navigation entsprechend an. Wonach sucht er ganz besonders? Welches Angebot kannst Du ihm machen, auf das er vermutlich klicken wird?

Bedenke dabei: zu viel Auswahl führt am Ende dazu, dass der Besucher nirgendwo klickt. Beschränke Dich in Deiner Navigation daher auf maximal 6 Elemente.

Sollte Dir das nicht reichen, überlege, mit Untermenüs zu arbeiten oder weitere Elemente in den Footer zu schieben

 

Reduziere die Ladezeiten Deiner Webseite

Eeeeewige Ladezeiten sind keine Freude. Erfreue daher Deine Leser mit einer schnell ladenden Seite und verzichte auf Animationen und übergroße Bilddateien.

 

Vermeide zu viel zu kleinen Text

Bedenke, dass ein Leser, der komplett neu auf Deiner Seite ist, sich gerne schnell und intuitiv zurechtfinden möchte. Viel und zu kleiner Text stehen dem im Wege. Halte Dich also so kurz wie immer möglich. Setze gezielt Überschriften, Absätze und Gruppierungen ein, um Informationen von einander zu trennen. Ordne alle Elemente so an, dass es möglichst einfach ist für Deinen Besucher, sich zurecht zu finden.

 

Nutze Suchleisten, Kategorien und Indexe

Wenn Du Deinen Blog schon eine Weile betreibst und entsprechend viele Artikel veröffentlicht hast, wird es für Deine Leser mühsam, mehr von Dir zu lesen. Sie müssen sich erst mühsam durch vorherige Blog-Seiten klicken und geben so womöglich zu schnell auf.

Setze für diesen Fall gezielt auf Suchleisten, auszahlbare Blogkategorien oder thematische Indexe, um Deinen Lesern den Zugang zu Deinen alten Artikeln so leicht wie möglich zu machen.

 

Setze auf eine einheitliche Bildsprache

Achte darauf, wieder und wieder auf die gleiche Art Bilder zurückzugreifen und gestalte sie immer gleich. Einheitliche Blog-Grafiken, bei denen Du gleiche Layouts, Schriftarten, Farben usw. verwendest, tragen in hohem Maße dazu bei, dass Deine Seite als professionell wahrgenommen wird.

 

Überfrachte die Seite nicht mit Werbung

Solltest Du Werbung auf Deiner Seite einsetzen, dann versuche dies so zurückhaltend wie möglich zu tun. Kein Besucher wird gerne auf Deiner Seite bleiben, wenn ihn von allen Seiten blinkende Werbebanner von den eigentlichen Inhalten ablenken.

Weniger ist hier definitiv mehr.

Absprungrate senken durch regelmäßige, hilfreiche Inhalte

Natürlich sorgt die Optik für einen wunderbaren ersten Eindruck. Doch unterm Strich ist es wie mit dem gutaussehenden Typen, der leider nie den Mund aufmachen darf, weil er leider nur schön, dafür aber dumm ist:

Deine Inhalte sollen den optischen Eindruck unterstützen und verstärken. Denn mit großartigem Design zu glänzen und dann keine hilfreichen Inhalte zu liefern, wird Dir leider nur enttäuschte Leser bescheren und Dir vermutlich nicht dabei helfen, Deine Absprungrate zu senken.

Dementsprechend soll auch Dein Content glänzen, indem er hilfreich ist und Deinen Wunschkunden dabei hilft, ihre Probleme zu lösen und Fragen zu beantworten. Denn dafür sind sie letztlich auf Deiner Webseite gelandet.

Konkret beachten solltest Du:

 

Je länger, desto besser

Leser wünschen sich umfassende Artikel, die ein Problem von vorne bis hinten behandeln. Und auch wenn der Einwand, dass die wenigsten solch lange Artikel auch tatsächlich lesen, in vielen Fällen berechtigt ist – sie wollen sie aber haben. Niemand hat Lust, 3 oder mehr Artikel lesen zu müssen, um eine Frage zu klären. Packe also alle relevanten Informationen in einen Artikel.

Strebe also in jedem Artikel mindestens 1.200 Worte an (gerne auch noch deutlich mehr). Längere Artikel sind performen übrigens in der Regel auch bei Google besser, so dass Du gleich doppelt davon profitierst.

 

Je mehr, desto besser

Je mehr Artikel Du auf Deinem Blog hast, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mindestens einen weiteren Artikel gibt, den der jeweilige Besucher lesen möchte. Und je mehr hilfreiches er dort findet, desto besser für Dich.

Natürlich braucht es ein wenig, bis Du Dir ein Archiv voller Artikel aufgebaut hast. Vor allem, da hier Qualität absolut vor Quantität geht. Dennoch sollte dies Dein Ziel sein.

Die Anzahl Deiner Artikel arbeitet letztlich doppelt für Dich: Je mehr Inhalte Du hast, desto mehr Besucher kommen auf Deine Webseite und je größer ist die Chance, dass sie dort bleiben.

Manage die Erwartungen, indem Du klar kommunizierst, wann Du Inhalte veröffentlichst

Zufällige Besucher können nicht wissen, wann Du neue Artikel auf Deinem Blog veröffentlichst und wissen daher auch nicht, ob und wann es sich lohnt, zurückzukommen. Kommuniziere daher klar, in welchen Abständen Du einen neuen Blogbeitrag veröffentlichst.

Dies muss nicht wöchentlich oder gar täglich sein. Nur regelmäßig.

 

Unterm Strich ist die Formel ganz simpel: einheitliches, professionelles Design hilft Dir, einen tollen ersten Eindruck zu vermitteln. Deine hilfreichen Inhalte sorgen dann für die notwendige Begeisterung, die erforderlich ist, um zufällige Besucher in begeisterte Fans zu verwandeln. Und ein klarer „Veröffentlichungsplan“ zeigt auf, wann es sich lohnt, wieder bei Dir vorbeizuschauen.

Dabei gilt: je mehr Inhalte ein Besucher von Dir konsumiert und je häufiger er zurück kommt, desto größer Deine Chancen, ihn von Deiner Expertise zu überzeugen und (irgendwann) als Kunden zu gewinnen.

 

Was tust Du, um Deine Absprungrate zu senken und Deine Besucher auf Deinem Blog zu halten? Hast Du weitere Ideen?

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