Was kostet ein Online-Business? Der komplette Überblick über meine Tools und Kosten

Gerade zu Beginn war dies eines der Themen, mit denen ich mich am meisten beschäftigt haben:

  • Welches Kosten hat so ein Online-Business? Und
  • Welche Tools benötige ich überhaupt?

 

Es gibt so viele Optionen, zu völlig unterschiedlichen Preisen, dass es mir schwer fiel, eine Entscheidung zu treffen.

Um Dir die Entscheidung ein wenig zu vereinfachen zeige ich Dir daher im heutigen Artikel, welche Tools ich in meinem Online-Business nutze und was sie kosten. Wo möglich, zeige ich Dir preiswertere Alternativen.

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1 Hosting

Dein Online-Business basiert auf Deiner Webseite. Diese sollte daher schnell und zuverlässig erreichbar sein.

Achte daher darauf, Dich für einen zuverlässigen Hoster zu entscheiden. Ich bin seinerzeit eher zufällig bei Checkdomain gelandet und habe keinerlei Probleme damit. Das System läuft schnell und zuverlässig. Pro Monat zahle ich 9,90€.

Dies ist auch der übliche Preis, den Du in etwa bei jedem Hoster zahlen wirst.

 

2 WordPress-Theme

Ich plädiere immer dafür, Deine Webseite auf WordPress laufen zu lassen, weil es das flexibelste System ist und ich mir kaum vorstellen kann, dass Du damit eines Tages an Deine Grenzen stößt.

Alternativ kannst Du natürlich auch Squarespace oder Jimdo verwenden, wenn Du damit gut zurecht kommst.

Schwierig dürfte es jedoch mit einer Webseite über WordPress.com oder Wix, da diese nur sehr geringe Flexibilität aufweisen.

Besser ist es, wenn Du hier gleich so beginnst, dass Dir das System, welches Du nutzt, auch dann noch reicht, wenn Dein Business wirklich erfolgreich ist. Und da führt in meinen Augen kein Weg an WordPress vorbei.

WordPress ist übrigens kostenlos.

Bezahlen musst Du hingegen das Theme, welches Du benutzt. WordPress ist nur die Plattform, Dein Theme ist das, was letztlich für die Optik Deiner Seite verantwortlich ist.

Ich nutze das Theme Divi von Elegant Themes von dem ich hellauf begeistert bin. Es verfügt nicht nur über unfassbar flexible Anpassungsmöglichkeiten; durch den Divi-Builder ist es dazu noch sehr leicht zu bedienen.

Dank des Drag & Drop-Systems musst Du selber keine Ahnung von Codes haben und baust trotzdem eine wunderschöne Seite. Hinzu kommt, dass es massenhaft Design-Vorlagen im Netzt gibt, die Du ganz einfach nutzen kannst.

So löse ich das auch mit meinen Kunden, die alle eine Kopie meiner Vorlagen bekommen und sie nur noch anpassen müssen. So haben sie ihre Webseite ganz schnell und problemlos aufgebaut.

Divi ist nicht ganz preiswert und kostet entweder 89USD bei jährlicher Zahlung oder 249USD bei einmaliger Zahlung. Ich finde jedoch, verglichen mit dem, was Du bekommst, lohnt die Anschaffung absolut.

Denn viele Funktionen, die Du sonst mit weiteren Tools kostenpflichtig ergänzen müsstest, sind bereits in Divi integriert. So spare ich mir z.B. ein extra Tool für Landingpages.

 

3 Landingpage

Da ich, wie gesagt, Divi verwende, nutze ich kein weiteres Tool für Landingpages und habe somit auch keine weitern Kosten. Ich möchte den Punkt hier der Vollständigkeit halber trotzdem aufführen, denn natürlich gibt es auch tolle Tools.

Das bekannteste (und leider auch das teuerste) ist Leadpagess. Das Tool besticht durch seine einfache Anwendung und die Menge an gut funktionierender Vorlagen. Mit 37USD im Monat für die einfachste Variante ist es allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.

Alternativ dazu könntest Du allerdings den Thrive Architect verwenden. Dies ist letztlich auch ein Theme, was ebenfalls mit einem Drag & Drop-System funktioniert (was in meinen Augen allerdings deutlich komplizierter aufgebaut ist, als der Divi Builder). Hier werden einmalig 67USD für das Tool fällig.

Fall Du nicht sicher bist, was Landingpages überhaupt sind: Dies sind Seiten ohne Menu oder dergleichen, die nur ein Ziel haben: den Besucher dazu zu bringen, sich in die Email-Liste einzutragen. Eine derartige Seite ist z.B. meine Landingpage zur Online-Bibliothek.

 

4 Email-Service-Provider

Nachdem ich bereits einige Email-Service-Provider durchprobiert hatte, bin ich letztlich bei ActiveCampaign gelandet. Das System ist sehr bedienerfreundlich und verhältnismäßig preiswert, vor allem, wenn man sich anguckt, was es alles kann.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Email-Providern: listenbasierten oder tatbasierte.

Listenbasierte Systeme erfordern es, dass jedes Anmeldeformular in eine andere Liste führt. Wenn Du also 3 unterschiedliche Freebies anbietest, brauchst Du 3 Listen. Blöderweise sind letztlich aber auf jeder Liste unterschiedliche Personen, so dass Du gezwungen bist, alle 3 Listen nochmal in einer Art „Masterliste“ zusammenzuführen, um z.B. allen Abonnenten von Dir einen Newsletter zu schicken. Ich finde, da entsteht schnell ein riesiges Kuddelmuddel und Du läufst Gefahr, letztlich doch nicht alle Personen immer in der richtigen Liste zu haben.

Tagbasierte Systeme, wie z.B. ActiveCampaign, hingegen arbeiten nur mit einer Liste. Dort landen alle Kontakte, unabhängig davon, für welches Deiner Freebies sie sich angemeldet haben. Zusätzlich kannst Du jedem Abonnenten jedoch Schlagworte verpassen (die sogenannten Tags), um sie auch später noch identifizieren und selektieren zu können. Willst Du z.B. nur den Abonnenten von Freebie 1 schreiben, kannst Du dies ganz einfach anhand Deiner Schlagworte auswählen. Listenkuddelmuddel entsteht so gar nicht erst.

Lange Rede kurzer Sinn: ich liebe ActiveCampaign und empfehle es auch voller Überzeugung meinen Kunden. Die Preise staffeln sich nach der Größe der Email-Liste. Die Preise starten bei 9USD im Monat. Ich bin aktuell bei 27USD im Monat.

 

5 Opt-in-Formulare

Damit sich jemand für Deine Email-Liste anmelden kann, brauchst Du noch sogenannte Opt-Ins oder Anmeldeformulare. Divi kommt prinzipiell mit einem eigenen Plugin (Bloom); mit ActiveCampaign zusammen funktioniert es aber leider nicht vernünftig.

Daher nutze ich Thrive Leads für meine Formulare und bin damit sehr zufrieden. Es hat mich einmal 67USD gekostet.

Wenn Du allerdings z.B. Leadpages nutzt, hast Du die Formulare bereits dabei und brauchst kein zusätzliches Plugin.

 

6 Grafiken

Ein Online-Business ohne Grafiktool zu führen ist schlicht unmöglich, würde ich sagen. Du brauchst entsprechende Bilder für Deine Blogartikel, Social Media, Pinterest usw.

Ich bin ein großer Freund von Adobe Illustrator und nutze es sehr gerne zur Erstellung von Grafiken. Das Tool kann quasi alles. Allerdings ist es nicht ganz preiswert und braucht eine gewisse Einarbeitungszeit. Daher ist es sicher nichts für jeden. Meine Kosten für die komplette Adobe Suite belaufen sich aktuell auf 30€ im Monat; ich habe ein Black-Friday-Schnäppchen gemacht, normalerweise liegt der Preis bei 50€. Davor habe ich lediglich Illustrator genutzt für 20€ im Monat.

Eine tolle und sogar kostenlose Alternative ist Canva. Dieses webbasierte Designtool ist wirklich kinderleicht ist in der Bedienung. Hinzu kommt, dass Canva auch noch mit jeder Menge Designvorlagen daherkommt, was sicherlich gerade am Anfang sehr hilfreich ist.  Für die Grafiken, die Du im Online-Business-Alltag brauchst, ist Canva daher mit Sicherheit mehr als ausreichend.

Übrigens: die kostenpflichtige Canva for work-Version für 13USD im Monat bietet einige zusätzliche Tools, die sehr nützlich sind (vor allem die Möglichkeit, Grafiken mit transparentem Hintergrund herunterzuladen, eigene Schriften hochzuladen und Vorlagen zu erstellen).

Hier könnte es sich für Dich lohnen, doch auf die Bezahlversion upzugraden.

 

7 Bildschirmaufnahmen

Wenn Du Bildschirmvideos für Kurse oder sonstige Gelegenheiten aufnehmen willst, empfehle ich Dir Screenflow. Das Tool (allerdings nur für Mac) kann wunderbar Präsentationen und auch Deine Webcam (oder beides gleichzeitig) aufnehmen. Auch einfache Schneidearbeiten kannst Du darin wunderbar erledigen. Es kostet einmalig 99USD.

Die Alternative für Windows nennt sich übrigens Camtasia; ist allerdings mit 200€ auch deutlich teuerer.

 

8 Pinterest-Planung*

Meine Pins für Pinterest plane und loope ich mit BoardBooster. Auch dies ist ein kostenpflichtiges Tool, die Pläne sind jedoch sehr flexibel, so dass Du auch mit einem kleinen Paket starten kannst. Ich zahle hier aktuell 20USD im Monat.

Der Vorteil an BoardBooster ist meiner Meinung nach, dass ich die auszuspielenden Pins einfach auf separaten Boards sammele und das Tool sie ausspielt.

Hinzu kommt die tolle Looping-Funktion, mit der BB alte Pins wieder an den Anfang einer Pinnwand pinnt, so dass ich viel weniger neue Inhalte brauche.

Meine neuen Blogartikel pinne ich übrigens echt noch händisch mehrmals in unterschiedlichen Abständen auf verschiedene Pinnwände.

Ebenso wie einige Inhalte; dies mache ich einfach nach Lust und Laune mit der App.

*) Der Link zu BoardBooster ist übrigens ein Affiliate-Link.

 

Social Media Planung

Zur Planung meiner Social-Media-Inhalte nutze ich zwei Tools:

Facebook plane ich komplett mit Recur-Post. Daran liebe ich besonders, dass ich dort Bibliotheken mit Inhalten anlegen kann, die das Tool einfach wiederverwendet. So kann ich alle Inhalte, die wiederkehrend sind, einfach darin vorplanen. 100 Posts sind kostenlos, womit ich problemlos hinkomme.

Meine Blogartikel plane ich übrigens in Facebook direkt am Tag des Erscheinens, ein paar Tage später und ein paar Wochen danach. Anschließend kommen sie in die Rotation in Recurpost.

Für Instagram nutze ich ein noch laufendes, aber schon gekündigtes Hootsuite-Abo. Zukünftig werde ich hierfür auch Recur-Post nutzen, oder die Inhalte gleich händisch posten.

Hootsuite kostet mich übrigens noch 10€ im Monat. Allerdings tendiere ich persönlich immer mehr dazu, meine Inhalte wieder verstärkt manuell zu teilen und die Nutzung von Planungstools komplett einzustellen.

 

10  Keywordrecherche

Wenngleich Google immer cleverer wird, und nicht nur die Keywords, sondern die Werthaltigkeit eines Textes erkennt – ein wenig SEO macht schon Sinn.

Ich habe lange KWFinder.Com genutzt, das Tool aber zuletzt abbestellt, weil der Preis drastisch gestiegen ist. Ich kannte meine Keywords zu dem Zeitpunkt jedoch schon. Wer ich ganz neu dabei, würde ich mir eventuell für den Anfang dennoch ein solches Tool gönnen.

Denn kostenlose Keyword-Recherche ist zwar möglich, aber ziemlich mühsam. Es funktioniert mit des Google Adwords Keyword Finder zwar schon irgendwie, aber seit Google die Informationen sehr einschränkt, halt leider nur noch so lala.

Für weitere Keyword-Ideen nutze ich übrigens die gratis-Tools keywordtool.io und/oder hypersuggest.com.

Die Keywordrecherche für Pinterest hingegen, klappt am allerbesten in Pinterest selber.

Wenngleich Pinterest nicht anzeigt, wie oft ein bestimmtes Keyword gesucht wird,

zweigt es doch sehr gut an, welche Keywords besonders häufig in die Suchleiste eingegeben werden. Und genau die Information willst Du haben.

Daneben kannst Du Dir auch über andere Pinnwände und Nutzer, die ein ähnliches Thema haben, (und die in der Suche verlinkt werden!), weitere Anregungen für mögliche Keywords holen.

Wie Du genau vorgehst, zeige ich Dir übrigens auch in meinem kostenlosen Pinterest-Minikurs.

 

11 Coaching

Meine Online-Beratungen mache ich allesamt via Zoom. Dies ist, sofern Du nur zu zweit bist, auch komplett kostenlos. Im mag bei Zoom vor allem die Verbindungssicherheit, die verglichen mist Skype deutlich höher ist. Hinzu kommen weitere nützliche Funktionen: ich kann meine Coachings aufzeichnen, meinen Bildschirm teilen und auch ein Whiteboard nutzen.

 

12 Terminvereinbarung

Für meine Termine nutze ich das Plugin Bookly. So können sich Interessenten direkt ihren Termin für ein Gespräch mit mir buchen. Das Plugin kostet einmalig 89USD und ist damit, verglichen mit Online-Anbietern wie z.B. Youcanbookme bereits nach wenigen Monaten günstiger.

 

13  Evernote

Evernote ist mein virtuelles Notizbuch. Hierhin packe ich alle meine Ideen, Links zu guten Artikeln, Dinge, die ich noch lesen will usw.,

Das tolle daran ist, dass das Tool online ist und ich somit von jedem beliebigen Gerät darauf zugreifen kann. Nicht selten habe ich beim Joggen im Wald eine Idee für einen Blogartikel und kann die so gleich an der richtigen Stelle notieren.

Hinzu kommt, dass ich meine Notizen in Evernote ebenfalls mit Schlagworten verstehen kann und diese in einer Ordnerstruktur sortieren. So finde ich immer alles, was ich suche, schnell und einfach wieder.

Evernote ist grundsätzlich kostenlos. Die kostenpflichtigen Varianten (ich nutze die Variante Plus für 30€ im Jahr) bieten Dir die Möglichkeit von mehreren Geräten darauf zuzugreifen und auch größere Datenmengen pro Notiz zu speichern.

 

14 Asana

Zur Planung meiner Inhalte und Termine nutze ich seit einiger Zeit das Projektmanagement-Tool Asana, welches ebenfalls kostenlos ist. Ich stelle alle meine zu veröffentlichenden Inhalte dort ein, plane meine Newsletter usw.

Das schöne ist, dass ich jeder Aufgabe noch weitere Unteraufgaben zuordnen kann. Solange ich, wie jetzt, noch alleine in meinem Team bin, ist das zwar nicht zwingend nötig. Aber ich schaffe so bereits die Prozesse in meinem Business, die erforderlich sind, wenn eines Tages jemand zu meinem Team dazu stösst.

Ich weiß so bereits heute genau, welche Teile meiner Aufgaben ich abgeben könnte und wie ich das organisiere.

 

15 Google Drive

Meine wesentlichen Dokumente für mein Business liegen bei Google-Drive. Durch die Nutzung einer Cloud-Lösung in Kombination mit Google-Docs sind alle Dokumente von jedem Gerät aus nutzbar und von jedem Teammitglied einzusehen. Auf Dauer macht es keinen Sinn, mit lokalen Dokumenten zu arbeiten, denn Du wirst eine Menge umstellen müssen, sobald Du Dir ein Team leisten willst und kannst.

Das vermeidest Du, wenn Du von Beginn an so arbeitest, dass es auch „teamfähig“ ist.

Google-Drive ist grundsätzlich kostenlos. Je nach Speicherplatz oder Teamgröße gibt es unterschiedliche Lösungen, die aber alle circa 10€ im Monat kosten.

 

GesamtKosten

Dies war meine Übersicht über die Tools, die ich in meinem Business verwende und warum. Viele davon habe ich 1x gekauft und muss nun keine weiteren monatlichen Kosten tragen. Dies waren in Summe zwischen 400€ und 500€ zu Beginn meiner Selbstständigkeit.

Die monatlichen Kosten für meine Tools liegen bei rund 100€ im Monat und sind damit absolut überschaubar.

 

Wie sehen Deine Kosten aus? Bist Du Dir bei einigen Tools noch unsicher, ob Du sie brauchst? Oder hast Du gute Erfahrungen mit Tools gemacht, die in meiner Liste fehlen?

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