7 clevere Wege, Deine Kunden besser kennen zu lernen

Immer wieder lesen wir im Internet vom Wunschkunden und wie wichtig es ist, diesen genau zu definieren. Doch worüber viel zu wenig gesprochen wird, ist die Frage: entsprechend die tatsächlichen Webseitenbesucher eigentlich überhaupt meinem Wunschkunden?

Heute zeige ich Dir 7 clevere Wege, mehr über Deine Kunden zu erfahren, damit Wunsch und Wirklichkeit in Deinem Business auch zusammen passen. Denn nur dann wirst Du auch nachhaltig die Ergebnisse erzielen können, die Du Dir wünschst.

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Warum der Fokus auf den Wunschkunden?

Im Rahmen Deiner Selbstständigkeit begibst Du Dich auf eine spannende Reise, von der Du anfangs vermutlich lediglich eine wage Idee hast, wie sie aussehen soll. Doch je länger Du im Geschäft bist, desto klarer wird Dein Blick auf das, was gut funktioniert.

Und genau wird auch Dein Fokus Schritt-für-Schritt klarer und genauer. Bis Du irgendwann ganz sicher weißt, was Du für wen und warum anbieten willst und wo genau Deine Reise hingeht.

Und Klarheit ist auch der Grund, warum Du alles auf einen Wunschkunden ausrichten willst. Denn dieser repräsentiert die Person, die perfekt zu Deinem Angebot passt (bzw. für die Du Dein Angebot kreiert hast). Und genau von dieser Person willst Du besonders viele auf Deine Webseite bringen.

Denn dies sind Deine potenziellen Kunden.

 

Verifiziere Deinen Wunschkunden mit leicht zugänglichen Daten

Damit wir uns richtig verstehen: den Wunschkunden willst Du insbesondere durch Gespräche mit realen Personen identifizieren. Denn nichts ist genauer, als die Antworten, die Du in einem ausführlichen Interview bekommst.

Dennoch ist Dein Überblick dadurch natürlich beschränkt. Insbesondere, wenn Du noch am Anfang stehst. Du wirst nicht mit unzähligen Leuten sprechen (können) und wertvolles Feedback von Deinen Lesern fehlt Dir natürlich auch (noch).

Doch auch die alten Hasen unter uns tun gut daran, ihre Annahmen dann und wann einmal mit tatsächlichen Daten gegen zu checken und zu prüfen, ob die Webseitenbesucher und Email-Abonnenten wirklich dem Wunschkundenprofil entsprechen.

Denn nichts gibt Dir so objektive Informationen, wie gesammelte Daten das tun. Daher ist es – auch wenn solche Analysen vielleicht nicht Dein Steckenpferd sind- eine gute Idee, einmal Wunsch und Wirklichkeit abzugleichen.

1 | Google Analytics

Google Analytics ist ein toller Weg, um zu prüfen, ob Deine tatsächlichen Leser auch „die richtigen“ sind. Denn nur, wenn die tatsächlichen Besucher Deinen Wunschkunden entsprechen, bist Du auf dem richtigen Weg.

Logge Dich also in Dein Google Analytics dashboard ein und scrolle im Menü auf der linken Seite runter zu Zielgruppe -> demographische Merkmale -> Übersicht.

Dieser Bericht liefert Dir eine schöne Aufstellung nach Alter und Geschlecht Deiner Webseitenbesucher und die erste Möglichkeit, diese mit Deinem Wunschkunden abzugleichen.

Du kannst oben rechts übrigens auch unterschiedliche Zeiträume einstellen und so prüfen, ob sich die „Zusammensetzung“ Deiner Besucher im Zeitverlauf geändert hat.

 

Im nächsten Schritt willst Du noch ein wenig genauer werden. Klicke hierzu im linken Menü auf Zielgruppe -> Interessen -> Übersicht und Google zeigt Dir genau, welche Interessen Deine Besucher haben.

Anhand dieser Daten bekommst Du einen guten Überblick darüber, ob die Besucher zu Deinen Wunschkunden passen und Du somit die richtigen Leute ansprichst.

Doch was ist, wenn Wunsch und Wirklichkeit noch nicht ganz zusammen passen? Dann hast du folgende Möglichkeit, die „Lücke“ zu schließen:

 

Passe Deine Inhalte an

Dein Blog ist das Medium, was letztlich dafür sorgt, dass Besucher auf Deiner Webseite landen. Sind es die falschen Besucher, dann sprechen aller Wahrscheinlichkeit nach Deine Blog-Artikel nicht zu Deinem Wunschkunden. Oder Du kennst Deinen Wunschkunden noch nicht gut genug.

Setze Dich in dem Fall noch einmal detailliert mit Deinem Wunschkunden auseinander und – ganz wichtig – sprich mit potenziellen Wunschkunden, um mehr über sie und ihre Fragen, Sorgen, Wünsche und Hürden herauszufinden.

Sobald Du Klarheit darüber hast, welche Fragen sich Dein Wunschkunde wirklich stellt, beantworte diese in Deinen zukünftigen Artikeln. Dadurch werden sich mehr und mehr wirkliche Wunschkunden unter Deine Leser mischen.

 

2 | Rege dazu an, Deine Artikel zu kommentieren 

Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass diejenigen, die einen Blogartikel von Dir kommentieren, 5x eher etwas von Dir kaufen, also solche Personen, die noch nie etwas kommentiert haben.

Auch wenn ich die Statistik nun leider nicht mehr finde und somit nicht belegen kann, sind wir uns sicher einig, dass Engagement der erste Schritt vom Besucher zum Kunden ist.

Denn diejenigen, die sich die Zeit nehmen, Deinen Artikel sorgfältig durchzulesen und einen Kommentar zu verfassen, sind Deine loyalen Fans. Es sind diejenigen, die wirklich daran interessiert sind, was Du zu sagen und anzubieten hast.

Warum also nutzt Du diesen Faktor nicht für Dich und beginnst, Deinen Lesern Fragen stellst? Überlege zu jeden Blog-Post, welche Antworten auf welche Fragen Dir die größte Hilfe wären. Was würde Dir mehr über Deine Wunschkunden erzählen? Wie könntest Du sie und ihre Wünsche besser verstehen?

Auf dem Wege wird jeder Kommentar ein noch größerer Gewinn für Dich sein.

Zahle das zurück, indem Du Dir die Zeit nimmst, auf jeden Kommentar individuell einzugehen und ihn zu beantworten. Versuche ein Gespräch mit Deinen Lesern zu beginnen und so noch mehr über sie zu erfahren.

3 | ERstelle eine Umfrage

Warum fragst Du nicht einfach Deine bestehenden Leser im Rahmen einer Umfrage? Nutze dieses Chance, um mehr über sie, ihre Fragen, Wünsche, Sorgen und Hürden zu erfahren. Wie alt sind Deine tatsächlichen Leser? Welche wesentlichen Faktoren haben sie alle gemeinsam? usw.

Deine treuen Leser werden Dir sicher gerne Deine Fragen beantworten und Dich unterstützen. Schließlich haben sie selber etwas davon, wenn Du Deine Inhalte genau auf sie ausrichtest.

In diesem Zusammenhang will ich auch nochmal auf die Interviews mit einzelnen potenziellen Wunschkunden zurückkommen. Denn diese sind – anders als allgemeine Umfragen – viel genauer und ermöglichen Dir, durch gezielte Nachfragen wirklich in die Tiefe zu gehen. Denn der vordergründig empfundene Schmerz ist nicht immer unbedingt gleichbedeutend mit den tatsächlichen Problemen. Hier findest Du meine besten Tipps zum Führen von Kundeninverviews.

 

4 | Recherchiere in den Sozialen Medien

Es gibt mehrere Wege, wie Du in den sozialen Medien Recherche betreiben kannst:

Zuerst sind da die einfachen „Gespräche” mit einzelnen Followern. Antworte auf ihre Fragen, starte einen Austausch usw. So erfährst Du quasi nebenbei eine ganze Menge über Deine Follower.

Die nächste Möglichkeit sind Umfragen in Gruppen (Achtung: immer vorab um Erlaubnis fragen!), die zu Deinem Thema passen. Wenn Du hier nachfragst, werden sicher viele Teilnehmer gerne antworten. Besonders dann, wenn Du ihnen bereits vorab mit Tipps & Tricks geholfen hast.

Und last but not least, kannst Du natürlich den thematisch passenden Gruppen auch einfach folgen und auf dem Wege herausfinden, welche Fragen gestellt und welche Themen diskutiert werden

 

5 | Sieh Dir Die Analysen Deines EMail-Programmes an

Wie detailliert und ausführlich die Statistiken sind, ist sicherlich von Provider zu Provider unterschiedlich, doch alle bieten Dir einen Report, der Dir zeigt, welche Deiner Emails besonders häufig geöffnet und welche Links geklickt wurden. In der Regel gibt es dazu noch Statistiken darüber, an welchen Tagen Deine Mails vorrangig gelesen werden und um welche Zeit, sowie, ob und wann Deine Leser aus Deinen Automationen ausgestiegen sind.

All diese Daten zeigen Dir, welche Emails besonders gut ankamen und was Deine Leser besonders interessiert. Und je nachdem, wie Du Dein Email-Marketing aufbaust, kannst Du es so gestalten, dass Du weitere hilfreiche Informationen aus den Statistiken generieren kannst.

 

6 | Besuche thematisch passende Foren

Je nachdem, in welcher Nische Du aktiv bist, mag es auch hilfreiche Foren geben, in denen sich Dein Wunschkunde tummelt. Wenn ja, dann sieh Dich dort einmal um, welche Themen diskutierest werden. Gibt es Fragen, die besonders häufig gestellt werden? Mit etwas Glück sind solche Foren wahre Fundgruben.

Alternativ kannst (und solltest) Du Dich auch auf Seiten wie gute-frage.net umsehen, welche Fragen Deine potenziellen Wunschkunden dort stellen und welche Diskussionen dort geführt werden. Und natürlich kannst Du dort auch eigene Fragen stellen und schauen, was Dir dort  – hoffentlich von Deinen Wunschkunden – geantwortet wird.

 

7 | Beobachte die Follower Deiner Mitbewerber

Vermutlich bist Du nicht der einzige in Deiner Nische. Denn dort, wo es potenzielle Kunden gibt, wird es ziemlich sicher auch Konkurrenz geben. Und davon werden einige sicher schon länger am Markt sein als Du.

Dann schau Dir gerne mal in Ruhe an, was sie machen. Welche Blog-Posts veröffentlichen sie? Wie sprechen sie die Probleme ihrer Kunden genau an? Wie sind ihre Produkte strukturiert? Wie liefern sie Wert? Was machen sie „gut“ und „richtig“?

Aber Achtung: es geht dabei keineswegs darum, jemanden zu kopieren! Sondern lediglich zu lernen, was und wie scheinbar gut funktioniert und Dir dann zu überlegen, wie Du das für Dich einsetzen kannst.

 

Auf welchem Wege gelangst Du an hilfreiche Informationen über Deine Wunschkunden? Hast Du Tipps & Ideen, die besonders gut funktionieren? Oder wo merkst Du immer wieder, dass Du mehr Informationen benötigst, jedoch nur schwer findest?

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