Pinterest: Profil & Pinnwände aufräumen und Pins löschen

Mindestens 2x jährlich nehme ich mir mein komplettes Pinterest-Profil und meine Pinnwände vor und räume einmal komplett auf. Damit meine ich nicht das Löschen von Pins. Davon halte ich wenig. Warum erfährst Du im Laufe des Artikels, in dem ich Dir zeige, wie Du in 4 einfachen Schritten Dein Profil & Deine Pinnwände aufräumst.

Ein Erfolgsfaktor auf Pinterest ist es, Dein Profil und Deine Pinnwände immer aktuell zu halten. Meine einfache 4-Schritte-Anleitung zeigt Dir, wie es geht.
Pin it!

Schritt 1: Profil aufräumen

Beginne immer zuerst mit Deinem Profil. Sprich es noch immer Deinen idealen Kunden an? Oder hat sich Deine Ausrichtung ein wenig geändert? Passen Profilbild, Beschreibung und die Optik noch zu Deinem Business?

 

Wenn nein, mach folgendes:

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Passe Dein Profilbild an. Achte möglichst darauf, auf alles Social Media Plattformen das gleiche Bild zu verwenden. Das erhöht Deinen Wiedererkennungswert

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Aktualisiere das Keywords hinter Deinem Firmennamen

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Passe Deine Beschreibung an und fülle sie mit neuen Keywords, damit Besuchern sofort klar wird, was Du ihnen bietest. Es empfiehlt sich außerdem, wenn Du gleich einen Link zu Deinem Freesie in die Beschreibung einfügst

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Im letzten Schritt überfliege Deine Pinnwände, ob welche dabei sind, die thematisch nicht mehr passen

Mehr zum Thema Pinterest-Rrofil findest Du übrigens hier.

Schritt 2: Pinnwände umstellen und umbenennen

Wenn Du nun Pinnwände ausgemacht hast, die nicht mehr zu Deinem Business passen, willst Du sie zunächst auf „geheim“ umstellen. Wenn Du sie löschst, wirst Du Follower verlieren!

 

Bevor Du das jedoch tust, willst Du erst folgendes prüfen:

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Gehe in Pinterest Analytics unter Profil -> Klicks und sieh Dir dann die Liste mit den „Pinnwänden mit den beliebtesten Pins“ an. Die Pinnwand, die Du auf geheim stellen möchtest sollte keinesfalls unter den Top 10 sein. Denn dies bedeutet, sie bringt Dir jede Menge Besucher! Stelle also nur solche Pinnwände auf „geheim“, die wirklich nicht erfolgreich sind

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Sieh Dir die Pins auf dem entsprechenden Board an, ob sich darunter nicht welche tummeln, die „viral“ sind, also jede Menge Aufmerksamkeit erhalten. Dies siehst Du, wenn Du unten rechts auf dem Pin die kleine Zahl betrachtest. Je höher diese ist, desto besser läuft der entsprechende Pin. (Mehr zu dieser Statistik kannst Du übrigens hier auf dem Blog von Pinterest nachlesen.) Erfolgreiche Pins möchtest Du zuerst auf eine andere Pinnwand verschieben, damit sie auch weiterhin für dich arbeiten können.

Übrigens: Ich habe es letztens trotzdem getan und Pinnwände gelöscht. Warum? Weil ich zu Beginn den Fehler gemacht habe, zu viele englischsprachige Inhalte zu pinnen. Diese wanderten zuerst auf separate Pinnwände. Dann habe ich mich irgendwann entschieden, diese Pinnwände auf geheim zu stellen und letztlich habe ich sie gelöscht. In Summe hat mich das etwa 250 Follower gekostet.

Dies waren jedoch höchstwahrscheinlich englischsprachige Follower, die ohnehin nie Interesse an meinem Blog haben werden. Mal ganz davon abgesehen, dass sie zu Kunden werden. Brauche ich sie also? Ich denke nicht.

Im letzten Schritt möchtest Du nun Deine Pinnwand-Namen durchsehen. Enthalten sie alle sinnvolle Keywords? Oder gibt es doch das ein oder andere mit Namen, die vermutlich niemand Deiner Wunschkunden in die Suche eingeben werden?

Denk immer daran: auch Google indexiert Pinnwände! Wenn Du also sinnvolle Namen verwendest, steigt Deine Chance, dass Deine Inhalte in Google gefunden werden.

 

Keyword-Recherche

Ich nutzte zur Keyword-Recherche übrigens immer die Suchfunktion von Pinterest. Hier gebe ich mein Keyword ein und bekomme dank der Autovervollständigung direkt mögliche Erweiterungen des Keywords angezeigt.

Zusätzlich nutze ich noch die kleinen „Kästchen“, die Pinterest nach jeder Suche anzeigt. Sie sind nach Suchvolumen von links nach rechts sortiert und geben mir weitere hilfreiche Ideen für long-tail Keywords.

Bedenke immer: Pinterest hat seine eigene Methode, Inhalte zu sortieren. Die kleinen Kästchen zeigen Dir, wie genau. Wenn Du dies für Dich nutzt, hast Du gute Chancen, dass Deine Inhalte schnell sichtbar werden.

Schritt 3: Sieh Dir an, welche Deiner Gruppenpinnwände gut laufen

Gruppenpinnwände können Deine Sichtbarkeit auf Pinterest signifikant erhöhen. Allerdings nur, wenn es wirklich gute Pinnwände sind. Leider gibt es im deutschsprachigen Raum nicht für jede Nische wirklich gute Gruppenpinnwände und schon gar nicht in dem Umfang, wie im englischsprachigen Raum.

Dennoch sind sie eine wunderbare Ergänzung Deiner Pinterest-Strategie, aber eben auch nicht mehr. Pinne unbedingt auch ausreichend Inhalte auf Deine eigenen Pinnwände. Denn solange Du nicht der Inhaber einer Gruppenpinnwand bist, kannst Du dort jederzeit „hinausgeworfen“ werden.

 

Wie prüfst Du aber nun, ob Deine Gruppenpinnwände gut laufen? Beantworte einfach die folgenden Fragen:

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Passt die Pinnwand inhaltlich noch in Deine Strategie? Erstellst Du Inhalte, die gut auf diese Pinnwand passen?

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Wie aktiv ist diese Pinnwand? Werden ausreichend Inhalte auf die Pinnwand gepinnt und vor allem auch von dort repinnt?

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Wie viele Mitpinner gibt es auf der Pinnwand? Setze möglichst auf nicht allzu große Pinnwände mit maximal 100 Mitpinnern.

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Wie viele Follower hat die Pinnwand?

Denk daran: Du bist nicht verpflichtet bis in alle Ewigkeit einer Gruppenpinnwand treu zu bleiben. Wenn sie nicht funktioniert, verlasse sie. Dies gilt insbesondere für allzu große Gruppenpinnwände, die lediglich wilde Linksammlungen sind. Diese werden von Pinterests Algorithmus mittlerweile bereits abgestraft und kaum noch gezeigt.

Schritt 4: Sortiere Deine Pinnwände neu

Wenngleich es mega-mühsam ist, Pinnwände umzusortieren, solltest Du es dennoch tun. Ein gut geordnetes Profil wirkt deutlich ansprechender auf Besucher, was Deine Chancen erhöht, dass sie länger bei Dir hängen bleiben.

Beginne dabei immer mit der Pinnwand, auf der ausschließlich eigene Inhalte von Dir zu finden sind. Anschließend willst Du etwaige saisonale Pinnwände stellen und die restlichen nach Logik und Beliebtheit sortieren.

Die Faustregel dabei ist: je beliebter und damit wichtiger eine Pinnwand, desto weiter vorne sollte sie stehen. Dies kannst Du übrigens auch darüber lösen, dass Du Deine Schaufenster einrichtest, wodurch Deine 5 besten Pinnwände besonders hervorgehoben werden.

Wie Du das tust, habe ich Dir hier erklärt.

Bedenke allerdings: Gruppenpinnwände gehören immer ans Ende Deiner Pinnwände!

 

Pinnwand-Cover sind übrigens etwas, was zwar schön ist, aber nicht kriegsentscheidend. Ja, sie geben einen einheitlichen Look und ich persönlich mag sie. Aber über Erfolg oder Misserfolg Deiner Pinterest-Strategie entscheiden sie nicht.

Exkurs: Pins löschen

Früher ging einmal die Kunde um, man solle Pins, die nicht performen, löschen. Dies bringe einen Boost für das eigene Profil. Dies mag einmal gegolten haben (wenngleich ich dafür keine Beweise habe), es kann aber auch lediglich ein Mythos sein.

Es ist unterm Strich auch irrelevant, denn: je besser Pinterests Algorithmus wird, desto wichtiger wird es, konsistent hochwertige Inhalte zu pinnen. Dies bedeutet, dass die Zeiten, wo es Dir etwas brachte, wie wild irgendwelche Pins zu pinnen, sind vorbei.

Im Umkehrschluss heißt das auch, dass Qualität vor Quantität geht und Du somit Deine Zeit damit verbringen möchtest, ausschließlich hochwertige und sinnvolle Dinge zu pinnen, die Deine Leser lieben und die ihnen weiterhelfen.

Sofern Du dies tust, wird es aber vermutlich auch keinen Grund geben, Pins von Deinem Profil zu löschen, weil selbst diejenigen mit weniger „Erfolg“ sorgfältig von Dir kuratierte Inhalte sind, die Deinen Lesern weiterhelfen.

Dies und die Tatsache der fehlenden Beweise, was das Löschen von Pins bringt, führen mich nur zu einer Schlussfolgerung: lass es.

Manche Pins brauchen fast 2 Jahre, bis sie plötzlich viral werden. Andere schaffen es nie, helfen aber vielleicht genau der Person weiter, die Dein nächster Kunde wird. Noch dazu gibt es keinerlei Beweise, dass das Löschen irgendwelche Vorteile hättet. Ganz im Gegenteil. Es kostet nur Deine Zeit.

Die einzige Ausnahme, die in meinen Augen Sinn macht, ist es, solche Pins zu löschen, die fehlerhaft sind oder zu denen die Zielseite nicht mehr besteht.

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