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Redaktionsplanung leicht gemacht: Wie Du in nur einem Tag fast alle Inhalte für das kommende Quartal erstellst

Was soll ich nur posten? Worüber könnte ich das nächste Mal bloggen? Was hab ich denn schon zu erzählen? Wie soll ich bloß die Zeit zum Bloggen finden? Und dann auch noch für den Newsletter und Social Media?

Diese und ähnliche Fragen bekomme ich oft gestellt, wenn es darum geht, die Inhalte für Blog, Newsletter und Social Media festzulegen.

Zwischen Kunde 1 und Kunde 2 wird schnell noch versucht sich ein tolles Thema für den Blog zu überlegen, was leider komplett untergeht, weil sich Kunde 3 außerplanmäßig meldet. Letztlich bleibt dann keine Zeit fürs Bloggen. Oder den Newsletter. Oder Social Media.

Uns sein wir ehrlich, jeder von uns war vermutlich schon in der Situation. Auch ich gebe ehrlich zu, dass ich zu Beginn schon Blogartikel ausfallen hab lassen, weil ich mich zu spät drum gekümmert habe.

Hast Du auch manchmal Sorge, neue Dinge zu verpassen und plötzlich von jemand anderem rechts überholt zu werden? Einfach den Anschluß zu verlieren, weil die Welt sich schneller dreht als Du?

Verständlich, denn die ständige Innovation verlangt uns allen einiges ab.

Dennoch solltest Du nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt ein paar Grundregeln für jedes erfolgreiche Business. Und die sind gar nicht so schwer einzuhalten:

Damit ich bei der Planung meiner Inhalte nicht durcheinander komme, nutze ich einen Redaktionsplan. Wie genau ich den so aufbaue, dass ich in einem Tag nahezu alle Inhalte für ein komplettes Quartal geplant und erstellt habe, zeige ich Dir im Blog
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Mach Dir einen Plan

Das alles kannst Du jedoch verhindern, indem Du Dich einmal hinsetzt und Dir einen Redaktionsplan erstellst. Also eine komplette Übersicht mit allen Verkaufsevents, Blog-Artikeln, Newsletter-Ideen und Social Media Posts.

So hast Du zwar einmal ein wenig mehr Arbeit, anschließend jedoch erstellen sich die Inhalte quasi von selbst. Und das leidige „Was poste ich denn nun?“ gehört ein für allemal der Vergangenheit an.

Doch wie erstellst Du nun so einen Plan?

Ich habe anfangs lange mit den Plänen gehadert, die ich im Internet so finden konnte. Die wollten für mich alle nicht so wirklich funktionieren und auch meine Kunden haben sich mit diesen „Exceltapeten“ mehr als schwer getan.

Es musste also etwas neues her, was übersichtlicher war und auch für unerfahrene Content-Ersteller leicht zu bedienen. Und voila, genau das System steht nun und macht die Content-Planung so viel einfacher.

Und ich zeige Dir heute, wie es funktioniert:

Grundsätzliches

Ich plane sämtliche Inhalte immer für ein komplettes Quartal vor. So habe ich einerseits das gute Gefühl, erst einmal nicht weiter drüber nachdenken zu müssen, bin aber trotzdem noch recht flexibel. In jedem Quartal kann ich neue Schwerpunkte setzen bzw. meine Inhalte an etwaige neue Erkenntnisse aus den Gesprächen mit meinen Kunden anpassen.

Was ich allerdings langfristiger plane, sind meine Verkaufsevents (z.B. Webinare) und andere strategisch wichtige Aktionen. Dies können auch Feiertage sein, Deadlines usw. Alle Termine, die geschäftliche Relevanz haben und die Du in Deinen Inhalten irgendwie aufgreifen willst, finden hier ihren Platz.

Hier schaue ich mir nicht nur das aktuelle Quartal an, sondern auch das darauf folgende.

Mit dieser Methode stelle ich sicher, dass ich mir bereits heute die vorbereitenden To Do’s für ein Webinar im folgenden Quartal notieren kann (z.B. die Erstellung eines Leadmagneten, mit dem ich langfristig die richtigen Leute in meine Emailliste bekomme)

Fokussiere Dich also in erster Linie auf die Sorgen, Wünsche, Hürden und Ziele Deiner Kunden und wie Du sie mit Hilfe Deiner Produkte lösen bzw. erfüllen kannst.

Schritt 1: Strategische Überlegungen

Bevor Du beginnst, irgendwelche Inhalte zu planen, willst Du Dir im ersten Schritt einen Überblick darüber verschaffen, welche wichtigen Events in den kommenden 6 Monaten anstehen. Dies können Webinare sein, Launches oder jede Art von besonderen Event, bei dem das Verkaufen im Vordergrund steht.

Diese möchtest Du deshalb so frühzeitig einplanen, damit Du Deine Inhalte entsprechend darauf abstimmen kannst. Sie sollen Dich ja dabei unterstützen, möglichst viele Interessenten für Deine Events zu finden.

Schritt 2: Was teilst Du wann und wo

Im nächsten Schritt möchtest Du Dir überlegen, welche Contentformate Du in welcher Frequenz wo veröffentlichen möchtest.

Ich gehe folgendermaßen vor:

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Blog

Zuerst nehme ich mir den leeren Monatskalender und trage ein, an welchen Tagen ich Blogartikel veröffentliche und in welchem Format (Text, Video, Podcast etc) dieser sein soll. Achte darauf, dass Du hier eine Frequenz festlegst, die Du auch wirklich einhalten kannst. Entscheide Dich also lieber für einen zweiwöchigen Rhythmus und bleib dabei, statt Dir zu viel vorzunehmen.
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Newsletter

Gleiches gilt für den Newsletter. Trage Dir auch hier ein, wann Du Deinen Newsletter versenden möchtest, ob Du wechselnde Schwerpunkte hast, in welchem Format er sein soll usw.
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Social Media

Anschließend plane ich thematisch alle Social Media Inhalte in die entsprechenden Tage. Wie genau, zeige ich Dir in Schritt 3.

Schritt 3: Social Media

Social Media ist eine recht umfassende Geschichte, weshalb ich ihr hier einen eigenen Punkt widmen möchte.

 

1. Welche Kanäle

Beginne zuerst damit, Dich für die Social Media Netzwerke zu entscheiden, die Du nutzen möchtest. Gerade zu Beginn ist hier weniger mehr. Fange also am besten erst einmal mit nur einem Netzwerk an. Erst wenn Dir das leicht von der Hand geht, nimm ein weiteres hinzu.

 

2. Welche Formate

Überlege Dir im nächsten Schritt, welche Formate Du auf Deinen Social Media Kanälen nutzen willst. Nur „einfache“ Posts? Video? Live-Video? Stories? Umfragen? usw. 

Social Media bietet eine Fülle von Formaten, in denen Du Deine Inhalte präsentieren kannst. Entscheide bewußt, welche Du nutzt und welche nicht.

Wenn Dir einige Formate, wie z.B. Live-videos noch eine Nummer zu groß vorkommen, dann lass sie erst einmal weg. Fang klein an und steigere Dich einfach von Quartal zu Quartal.

 

3. Welche Frequenz

Nun willst Du für jeden Social Medial Kanal und jedes Format festlegen, wie oft Du sie teilen möchtest. Dies kann ein wöchentliches Facebook-Live-Video sein, tägliche Bilder mit motivierenden Zitaten usw.

Eine gute Methode hier den Überblick zu bewahren, ist thematisch vorzugehen. Ich lege z.B. im ersten Schritt fest, dass ich gerne regelmäßig kleine Pinterest-Tipps teilen möchte. Im nächsten Schritt frage ich mich, wie oft (bei mir 2x die Woche). Im letzten Schritt wähle ich dann noch die Wochentage aus.

 

4. Überlege Dir Schwerpunkte

Statt täglich „irgendeine“ Weisheit auf Facebook zu posten, kannst Du Dir, um dem ganzen mehr Struktur zu geben, auch „Tagesschwerpunkte“ überlegen. Dies könnte dann für eine Woche zum Beispiel so aussehen:

Montag: motivierendes Zitat

Dienstag: Privater Post / Blick hinter die Kulissen

Mittwoch: Teilen des letzten Blogartikels

Donnerstag: kleiner Tipp, der leicht umgesetzt werden kann

Freitag: Frage

Samstag: Teilen eines älteren Blogartikels

Schritt 4: Trage alles in Deine Übersicht ein

Nachdem Du nun die Vorarbeit gemacht hast, möchtest Du im folgenden Schritt alles in Deine Übersicht eintragen. Wie Du am Beispiel siehst, nutze ich hierfür einfach eine Monatsübersicht und farbige Kästchen, die ich entsprechend meiner Überlegungen auf den kompletten Monat verteile.

So behalte ich alle Elemente im Überblick, unabhängig davon, ob es ein täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Inhalt ist.

Diese Methode hat den Vorteil, dass Du auf einen Blick siehst, wenn Dein Plan Dir noch nicht „rund“ erscheint, weil Du vielleicht 5 Dinge am Dienstag eingetragen hast, jedoch gar nichts am Freitag usw. Bastel’ hier also ruhig ein wenig rum, bis der Plan stimmig ist.

Und behalte immer im Hinterkopf, ob das für Dich auch wirklich umsetzbar ist. Du brauchst Dir nicht vorzunehmen, wöchentlich zu bloggen, wenn Du eh schon weißt, dass Du das nicht schaffst. Lieber weniger, dafür aber top Qualität!

Schritt 5: Zähle, wie oft welches Format im kommende Quartal „vorkommt“

Im folgenden Schritt gehe ich hin und zähle, wie viele Blogartikel, Newsletter und Social Media Posts (hier nochmal unterteilt nach Thema und Format) ich in den kommenden 3 Monaten erstellen „muss“.

Für jedes Format lege ich mir eine Liste an (ich habe sie Dir für die gängigsten Formate bereits vorbereitet) und fülle sie nach und nach mit Ideen.

Dabei solltest Du folgendes im Hinterkopf behalten:

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Nimm Dir unbedingt Deine Eventplanung dazu, damit Du Deine Inhalte so planen kannst, dass sie zum jeweiligen Event hinführen

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Plane für Social Media nicht nur den Text, der auf das Bild kommt, sondern am besten auch schon den, der darunter kommt

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Nimm Dir ruhig ein paar Tage dafür Zeit, in denen Du immer mal wieder Ideen sammelst. Wenn Du genug beisammen hast, wähle die besten aus, bis am Ende nur noch so viele pro Liste übrig bleiben, wie Du tatsächlich benötigst

Schritt 6: Plane vor, was geht

Nachdem Du nun in Schritt 5 einen kompletten Plan vor Dir hast, in dem alle Blogartikel, Newsletter und Social Media Posts fürs kommende Quartal vorgeplant sind, willst Du gleich schon vorbereiten, was geht.

Natürlich wirst Du jetzt  vermutlich nicht 12 Blogartikel am Stück vorschreiben. Ich zumindest tue das nicht. Ich erstelle den Blog-Artikel, meinen Newsletter und alles, was im Video-Format entsteht, in der Woche ihrer Veröffentlichung.

Die Social Media Posts hingegen, versuche ich – soweit wie möglich – in einem Rutsch zu erstellen und mittels entsprechender Tools vorzuplanen. Nachdem ich ja bereits eine Tabelle mit den Bildtexten und Erläuterungen erstellt habe, setze ich mich hin und erstelle in einem Rutsch die entsprechenden Bilder. Anschließend stelle ich alles in die von mir genutzten Scheduling-Tools ein.

So hab ich mit nur einem Tag Arbeit das Thema Social Media fast komplett vom Tisch. Lediglich die Posts für die neuen Blogartikel erstelle ich dann noch in der jeweiligen Woche und plane sie vor.

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