Was Du über das Schreiben verführerischer Überschriften garantiert noch nicht wusstest

Welches, glaubst Du, ist der wichtigste Teil eines jeden Deiner Blog-Artikel? Der Inhalte?

Falsch.

Es ist die Überschrift.

 

Denn nur, wenn die Überschrift spannend genug klingt, wird Dein Blog-Post Leser bekommen. Nur dann werden die Leute in den Suchmaschinen oder sozialen Medien auf Deinen Artikel klicken.

Dein Inhalte kann also noch so gut sein. Wird er nicht von einer knackigen, neugierig machenden Überschrift begleitet, wirst Du keine Leser dafür finden.

Ich habe das übrigens auch selber lange unterschätzt und das Schreiben von Überschriften als lustige Pflicht empfunden. Meine Texte waren schließlich gut, das sollte doch wohl reichen, oder?

Tat es nicht.

 

Einige Artikel, in denen mein ganzes Herzblut steckte, wurden kaum gelesen. Und das obwohl ich mir sicher war, dass der Inhalt hilfreich war. So kamen meine Besucher nahezu komplett über die Blog-Posts, bei denen mir durch Zufall eine gute Überschrift gelungen war.

Wollte ich mir wirklich weiterhin mögliche Besucher entgehen lassen, nur, weil ich zu faul war, ausreichend Mühe in meine Überschriften zu stecken? Natürlich nicht.

Und damit es Dir gleich besser ergeht, als mir. Habe ich Dir heute meine besten Tipps für gute Überschriften und einige Beispiel zusammengestellt.

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Schreibe zuerst die Überschrift

Das erste, was Du zu jedem Artikel schreiben solltest, ist die Überschrift. So stellst Du sicher, dass Du dem wichtigsten Teil deines Artikels auch die größte Aufmerksamkeit widmest. (Statt sie Dir erst zu überlegen, wenn Dein Kopf nach mehreren Stunden Blog-Post-Schreibens schon ganz müde ist).
 
Wenn Deine Überschrift darüber hinaus bereits steht, bevor Du beginnst den eigentlichen Artikel zu schreiben, trägt sie auch entscheidend zum Gelingen des Artikels bei. Die Überschrift ist Deine Referenz; wenn Du sie schreibst, strukturierst Du Deinen Post unterbewusst bereits.

 

Mache neugierig

Überschriften sind im Grunde genommen wie ein Versprechen. Eine Ankündigung dafür, dass sich dahinter eine tolle Geschichte verbirgt. Sie sollen Aufmerksamkeit erreichen, neugierig machen und dazu animieren, weiter zu lesen. Sie sind der Trailer für Deinen Artikel.
Gibt Deinem Leser also bereits in Deiner Überschrift einen Ausblick auf Deinen Artikel. Was macht ihn so wertvoll für ihn und warum sollte er ihn unbedingt lesen.

 

Schreibe für Deinen Wunschkunden

Sieh Dir aus Spaß einfach mal die Überschriften einer seriösen Tageszeitung an und vergleiche sie mit denen von Boulevardzeitungen. Du wirst sofort sehen, dass sie komplett unterschiedlich sind. Denn beide Zeitungen sprechen total verschiedene Zielgruppen an.
 
Achte daher bei Deinen Überschriften darauf, dass sie Deine Wunschkunden ansprechen. Überlege Dir, was Deine Leser besonders interessiert. Welche Begriffe sie selber nutzen und mit welchen Keywords Du besonders gut ihre Aufmerksamkeit gewinnen kannst. 
 
Dies geht natürlich Hand in Hand mit den Inhalten, die Du ohnehin erstellst. Denn diese sind ja – hoffentlich – bereits auf Deinen Wunschkunden abgestimmt.

 

Nutze unübliche Begriffe

Deine Überschrift soll Aufmerksamkeit erzielen. Dies erreichst Du auch, indem Du Begriffe nutzt, die eher unüblich sind und dadurch die Aufmerksamkeit des Leser auf sich ziehen. 
Wir alle scannen heute Inhalte meist nur noch und lesen nur die Dinge, an denen unser Auge „hängen bleibt”. Anders könnten wir die Masse an Informationen gar nicht bewältigen. Unübliche Formulierungen wirken dabei wie eine Art Stolperstein und ziehen sie die Aufmerksamkeit auf Deine Inhalte.
 
So wird z.B: „10 Wege, den hohen Benzinkosten ein Schnippchen zu schlagen“ besser ankommen als „10 Wege Benzinkosten zu sparen“
 
Wenn Dir keine spannenden Worte einfallen, nutze einfach Webseiten wie duden.de oder openthesaurus.de, um Dich inspirieren zu lassen.

 

Setze auf Zwischenüberschriften

Für bessere Lesbarkeit willst Du Deinen Texte in einzelne Abschnitte aufteilen, von denen jeder eine eigene Zwischenüberschrift bekommt.
 
Wie ich ja bereits sagte, scannen die meisten Leute Artikel heute nur noch. Eine gute Struktur hilft dabei, die Inhalte trotzdem erfassen zu können. Gleiches gilt für die Zwischenüberschriften, die als eine Art Zusammenfassung der Inhalte dienen. Sie helfen den Lesern dabei, den Text zu erfassen, selbst wenn sie ihn nur überfliegen.
 
So können sie sich gezielt die Bereiche Deines Artikels herauspicken, für die sie sich am meisten interessieren. Das hilft Dir wiederum dabei, sie länger auf Deiner Seite zu halten und eventuell dazu zu bewegen, sich für Deine Email-Liste einzutragen.

6 simple Ideen für Überschriften, die begeistern

Das mit den super-grandiosen und mega-ausgefallenen Überschriften klingt in der Theorie ja ganz toll. Doch in der Praxis kennt sicher jeder von uns die Situation, dass einem einfach nichts einfallen will. Überschriften-Blockade, sozusagen.
 
Mir helfen da Listen mit Ideen für Überschriften, die garantiert gut funktionieren und Beispiele meist gut weiter, meinen Kopf anzuregen und Ideen zu entwickeln.
 
Und genau aus diesem Grund habe ich Dir hier 6 gut funktionierende Überschriften-Formate zusammengefasst und mit Beispielen versehen:

 

1 | Wie Du – Überschrift

Wie Du… -Überschriften eignen sich besonders für Anleitungen. Und sie versprechen die unmittelbare Lösung eines Problems bzw. Die Antwort auf eine Frage. Da gleichzeitig jeder von uns gerne etwas lernen möchte (und zwar in möglichst kurzer Zeit), sprechen Wie Du … -Überschriften insbesondere solche Leser an, die auf der Suche nach einer schnellen Lösung für etwas sind.
 
Beispiele:

 

2 | Listen-Überschrift

Listen sind die zweit-beliebteste Artikelform. Dabei gilt: je länger die Liste, desto besser kommt sie an. Denn sie verspricht damit besonders viele, besonders gute Anregungen. Lange Listenartikel sind viel Arbeit, aber ein garantierter Besuchermagnet für Deine Webseite und somit die Arbeit absolut wert.
 
Beispiele:

 

3 | Was jeder … über … wissen sollte

Diese Form der Überschrift spricht gezielt eine bestimmte Gruppe und das Thema an, um das der Artikel sich dreht. So wissen potenzielle Leser sofort, ob sie gemeint sind, oder nicht.
 
Beispiele:
  • Was jeder Blogger über Überschriften wissen sollte
  • Was jeder angehende Designer über Gestaltung wissen sollte
  • Was jeder Sportler über die richtige Ernährung im Wettkampf wissen sollte

 

4 | Warum …

Warum-Artikel liefern Erklärungen und Begründungen dafür etwas zu tun oder zu nutzen. Dies ist besonders hilfreich für alle die Leser, die auf der Suche nach Hilfe bei Entscheidungen sind
 
Beispiele:

 

5 | die negative Liste

Listen-Überschriften müssen nicht immer nur positiv sein. Ganz im Gegenteil. Gerade „Negativ-Listen“ machen oft viel neugieriger und bleiben besser im Gedächtnis. Hinter steht das gleiche psychologische Prinzip, das auch der Grund ist, warum wir uns an kleinste Fehler oft noch jahrelang erinnern, positive Dinge aber schnell wieder vergessen.
 
Beispiele:

 

6 | Meine … Methode …

Deine Leser werden es lieben, wenn Du sie an Deinem Alltag und Business teilhaben lässt. Denn wie kleine Kinder durch Nachahmung lernen, wollen auch wir Erwachsenen gerne nachahmen, was bei anderen wunderbar funktioniert. Nutze dies sowohl für Deine Artikel, als auch für Deine Überschriften.
 
Beispiele:

Meine Methode, Überschriften zu finden

Ich habe mittlerweile gelernt, meinen Überschriften ausreichend Aufmerksamkeit zu widmen und so steigende Besucherzahlen auf meinem Blog verzeichnen können.
 
Dies gelingt mir, indem ich mir vor allem eines nehme: Zeit.
  • Ich setze mich bewusst 15-30 Minuten pro Blogartikel hin und brainstorme Ideen für gute Überschriften. Dabei notiere ich mir nicht nur die besten, sondern versuche immer rund 10 unterschiedliche Ideen zu entwickeln.
  • Idealerweise mache ich das ein paar Tage bevor ich den eigentlichen Artikel schreibe und die finale Überschrift festlege. So kann ich das Ganze erstmal sacken lassen und später mit frischem Blick die Überschrift auswählen, die ich für die beste halte.
  • Zur Inspiration nutze ich immer eine Liste mit Überschriften-Ideen (daher gibt es auch diesen Artikel hier ;-)).
 
 
Ist Dir übrigens aufgefallen, dass die Überschriften-Ideen gleichzeitig auch als Blog-Post-Ideen fungieren? Mir passiert es regelmäßig, dass ich bei Durchsicht meiner Überschriften-Inspiration-Listen Ideen für Blog-Artikel habe. Ein schöner Nebeneffekt, der entsteht, weil ich begonnen habe, dem wichtigsten Teil meiner Artikel auch die entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken.
 
Wie entwickelst Du Deine Überschriften? Hast Du auch eine Art Methode entwickelt? Und gibt es Überschriften, die Deine Aufmerksamkeit immer erregen? 

 

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