3 einfache Übungen

Wie Du Deine Vision entwickelst

Deine Vision ist das große Ganze, was Dich leitet. Die eine Sache, die Dich wirklich antreibt. Und damit auch DIE Sache, die Dich an schlechten Tagen dazu bringen kann, Deinen Hintern doch zu bewegen und an der Erreichung Deiner Ziele zu arbeiten.

Dabei ist diese Vision nicht bloß ein Ziel, sondern die Verbindung von Ziel und Emotionen. Es bewegt und begeistert Dich. Und darum wirkt es auch so stark, dass es Dich in jeder Situation wirklich antreiben kann.

Eine wirklich tolle Rede zum Thema gibt es von Simon Sinek, von dem auch das wunderbare Buch „Frag immer erst, warum“ stammt. Die Rede ist im Original zwar auf Englisch, hier gibt es sie allerdings auch mit deutschen Untertiteln.

Deine Vision zu entwickeln heißt im Grunde genommen, dass Du Dir Deine Leidenschaft bewusst machst. Die eine Sache, die Dich wirklich antreibt. Ich zeige Dir 3 einfache Übungen, mit denen Du Deine Vision entwickelst
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Entwickle Deine Vision

Lass uns nun aber zur Umsetzung kommen. Ich möchte Dir ein paar Übungen zeigen, die Dir dabei helfen können, Deine Vision zu entwickeln bzw. sie Dir klar zu machen.

Wenn Du sie nun machst, bedenke bitte, dass die großartigsten Visionen die ganz großen sind. Sie sind die Grundlage jeden Fortschritts und die Basis jeder großen Erfindung. Niemand konnte sich früher vorstellen, dass der Mensch Wege findet, zum Mond zu kommen oder zu fliegen. Und doch gab es ein paar Visionäre, die das nicht nur für möglich hielten, sondern auch daran gearbeitet haben, das Ziel zu erreichen.

Am besten denkst Du bei Vision auch nicht nur an berufliches, sondern schließt beide Bereiche: Beruf und Privatleben mit ein.

Übung 1: Dein idealer Tag

Für diese einfache Übung brauchst Du lediglich ein weißes Blatt Papier und ein wenig Zeit. Schließe einfach die Augen und stell Dir vor, wie Dein perfekter Tag in circa 3 Jahren aussehen wird:

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Wann wirst Du aufstehen?

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Was tust Du?

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Wie sieht Dein Büro aus?

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Welches Auto fährst Du?

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Welche Kleidung trägst Du?

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Arbeitest Du im Team oder alleine?

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Wie sieht Deine Familie aus?

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Mit wem und mit was verbringst Du Deine Freizeit?

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Woran arbeitest Du den ganzen Tag?

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Wie fühlst Du Dich?

Wichtig dabei ist, dass Du ein Bild malst, das so konkret und positiv wie möglich ist. Denk daran, wir reden hier vom perfekten Tag! Denke also wirklich groß, denn nur, wenn Du Dir erlaubst, die vermeintlich absurdesten Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, findest Du auch Deine Vision!

Übung 2: der 80. Geburtstag

Auf für diese Übung brauchst Du wieder ein weißes Blatt. Dieses faltest Du 1x längs und 1x quer, so dass 4 Teile entstehen.

Nun stellst Du Dir vor, Du sitzt an Deinem 80. Geburtstag am Tisch mit insgesamt 4 Gästen:

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Einem Familienmitglied

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Einem engen Freund

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Einer Person, mit der Du eng zusammengearbeitet hast und

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Eine weitere Person, Deiner Wahl.

Jede der Personen hält nun eine Rede über Dich und Dein Leben. Beschreibt gemeinsame Erlebnisse, erreichte Ziele und Ich als Person. Trag nun in jedes der 4 Felder ein, was die entsprechende Person gesagt hat.

Wenn Du alle 4 Reden notiert hast (Stichpunkte reichen übrigens aus), liest Du Dir das komplette Blatt noch einmal in Ruhe durch. Streiche dabei alle Begriffe an, die jede der 4 Personen in seiner Rede verwendet hat und notiere sie Dir noch einmal separat.

Diese verbliebenen Begriffe beschreiben Deine Vision.

Übung 3: Cover-Story-You

Stell Dir vor, eine große Zeitung oder ein Fernsehsender wollen eine Reportage über Dein Leben und Deine Errungenschaften veröffentlichen.

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Was werden sie zeigen?

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Welche Fotos auswählen? An welchen Orten werden sie drehen?

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Was wird der Inhalt der Reportage sein?

Stell Dir auch hier wieder möglich bildlich alles vor und notiere es auf einem weißen Blatt Papier.

Die Übung unterscheidet sich übrigens nicht komplett von Übung 1. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass es einigen leichter fällt, sich den idealen Tag vorzustellen und wiederum andere sich viel leichter tun, wenn sie über eine Reportage nachdenken.

Wähle also einfach die Übung, mit der Du Dich am leichtesten tust.

Das Problem mit der Vision

Wenn Du Dir nun Deine große Vision ansiehst, kann es gut sein, dass Du im ersten Moment erschreckst. Dein Verstand schreit direkt: „So etwas großes; wie soll für mich machbar sein?????“

Verständlich. Es klingt vermutlich viel zu schön, um wahr zu sein und damit im ersten Schritt unvorstellbar.

Doch Vorsicht! Diese negativen Gedanken führen letztlich dazu, dass Du Deine Vision als unmöglich bzw. für Dich unmöglich abtust und Dir letztlich zu kleine Ziele setzt!

Tu das nicht. Konkretisiere Deine Vision lieber mit den folgenden Fragen:

Was wäre wenn?

Die erste Frage, die Du Dir stellen möchtest lautet: „Was wäre, wenn?“. Frage Dich keinesfalls, ob oder wie Deine Vision erreichbar sein könnte, sondern beschäftige Dich im ersten Schritt ausschließlich damit, was passiert, wenn Deine Vision Realität geworden ist.

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Welche Auswirkungen hätte das auf Dein Leben?

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Auf Deine Kunden?

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Deine Familie?

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Dein Team?

Je mehr Du Dich damit auseinandersetzt, was positives passiert, wenn Deine Vision Realität wird, desto stärker wird das Feuer in Dir anfangen zu brennen. Und plötzlich erscheint das gar nicht mehr sooo unmöglich, sondern könnte vielleicht doch wahr werden…

Wie könnte ich?

Wenn Du nun an dem Punkt bist, wo Du Deine Vision für zumindest machbar hältst. Willst Du Dir eine zweite. Frage stellen: „Wie könnte ich?“

Dies ist die Frage, mit der Du in die Planung einsteigst und beginnst, Dir grob die Schritte auszumalen, die nötig sind, Deine Vision zu erreichen. Sie müssen dabei zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht konkret sein. Hier geht es erst einmal nur darum, dass Du Dir grob klar machst, was alles getan werden muss, um Deine Vision zu erreichen.

Wie werde ich?

Erst wenn Du Dir die groben Schritte ausgemalt hast, willst Du in die konkrete Planung einsteigen. Achte dabei darauf, nicht gleich alles durchplanen zu wollen. Das funktioniert sowieso nicht. Nimm dir lieber kürzere Teilbereiche vor, die Du konkret planst.

Mach Deine Vision gut sichtbar

Vermutlich wird das Feuer jetzt ohnehin schon in Dir brennen. Damit Du Deine Vision trotzdem nicht aus den Augen verlierst, empfehle ich Dir, sie in einem kurzen Text festzuhalten und Dir irgendwo aufzuhängen. So behältst Du sie immer im Auge und rufst sie Dir jederzeit wieder in Erinnerung.

 

Erzähle mir: Was ist Deine Vision? Welche der Übungen hast Du gemacht? Wie bist Du zurecht gekommen? Rein damit in die Kommentare!

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