Was ist Pinterest: Der Traffic-Turbo für Blog und Webseite

Was ist Pinterest? Die Antwort auf all Deine Traffic-Sorgen!

Vorbei die Zeiten, in denen Du Dich über die schwindenden Reichweiten in den sozialen Medien ärgern musst. Denn nun hast Du Pinterest!

Die Plattform versteht sich selber als Traffic-Bringer für Content-Creators (also Blogger und Online-Unternehmer, die regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen) und wirkt wahre Wunder in Bezug auf die Besucherzahlen Deiner Webseite.

Du hast noch keine Ahnung von Pinterest, dann lies unbedingt weiter, denn in dieser kompletten Pinterest-Anleitung erkläre ich Dir genau, was Pinterest ist und wie Pinterest funktioniert.

Pin it!

Was ist Pinterest: darum ist die Plattform so großartig

 

Was ist Pinterest

Entgegen der leider immer noch verbreiteten (und falschen!) Meinung, ist Pinterest kein Social Media-Kanal, sondern eine Suchmaschine! Zwar eine mit sozialer Komponente, denn Du kannst dort Follower gewinnen und selber anderen Nutzern folgen, doch dies spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Damit ist Pinterest im Prinzip Google deutlich ähnlicher auf Facebook und will auch entsprechend genutzt werden. Nämlich um Leser für Deinen Blog oder Deine Webseite zu finden und nicht, um eine Community aufzubauen.

 

Wie funktioniert Pinterest

Pinterest ist eine Sammlung virtueller Pinnwände. Jeder Nutzer kann sich nahezu beliebig viele dieser Pinnwände (auch Boards genannt) erstellen und sich dort Inhalte merken. Sich etwas zu merken, bedeutet, sich einen Pin an eine der virtuellen Pinnwände zu heften.

Pins entsprechen im realen Leben den “Zetteln”, die Du Dir an eine physische Pinnwand heften würdest, nur dass sie bei Pinterest halt virtuell sind.

Das hat 2 Vorteile:

  • Jeder Pin hat einen Link, zu dem er führt (und wo Du weiterführende Inhalte zu dem Pin findest) und
  • Pins können auf unendlich vielen Pinnwänden gleichzeitig erscheinen. Merkt sich ein Nutzer einen Pin eines anderen, wird eine Kopie erstellt

 

Nutzerzahlen von Pinterest

Pinterest wurde im März 2010 in den USA gegründet und hat dort auch heute noch die meisten Nutzer. Doch die Plattform wächst gewaltig und zwar vor allem außerhalb der USA. Über 75% der Neuanmeldungen kommen mittlerweile aus anderen Ländern, so dass die Zahl der Nutzer außerhalb der USA bereits bei über 50% liegt; Tendenz steigend.

Insgesamt nutzen über 200 Millionen Menschen monatlich Pinterest, vor allem mobil (85% der Suchanfragen werden vom Handy getätigt). In Deutschland ist die Zahl deutlich geringer, wobei Pinterest hier keine genauen Daten veröffentlicht – Schätzungen gehen von rund 4 Millionen aus; Tendenz stark steigend.

Übrigens sind auf Pinterest nicht nur Frauen unterwegs. Wenngleich sie aktuell mit 81% der weltweiten Nutzer noch die absolute Mehrheit stellen (Quelle), dürfte sich das Verhältnis bald anpassen. Schließlich kommen mittlerweile 60% der Neuanmeldungen von Männern.

Damit dürfte auch klar sein, dass sie Plattform sich immer weiter weg von einer reinen Sammlung von Basteltipps, Rezepten und Einrichtungsideen, hin zu einer allgemeinen Suchmaschine entwickelt.

Damit ist sie vielleicht keine Konkurrenz für den Platzhirschen Google, aber für jeden Webseitenbetreiber eine sehr sinnvolle Ergänzung!

 

Pinterest Marketing. Was macht Pinterest so interessant

Denn: Pinterest ist ein Traffic-Turbo für die Webseite. Die geringere Konkurrenz verglichen mit Google und die schnellen Ergebnisse, machen die Plattform zum absoluten must-have im Marketing-Mix.

Denn – anders als die tatsächlichen Social Media-Kanäle, mit denen Pinterest oft fälschlicherweise verglichen wird – Pinterest ist ein 1a Referrer. Sprich: die Plattform ist perfekt dafür geeignet, Dir Besucher auf die Webseite zu “schicken”. Und wir wissen ja alle: kein Traffic, keine Umsätze!

 

Pins arbeiten langfristig für Dich

Hinzu kommt, dass die Inhalte auf Pinterest langfristig für Dich arbeiten.

Tweets auf Twitter haben ein Halbwertzeit von wenigen Minuten. Facebook-Beiträge und Instagram-Bilder sieht bereits nach einigen Stunden niemand mehr.

Pinterest-Pins hingegen, sind durchschnittlich 2 Jahre “sichtbar” (Quelle)!

Und nicht nur das! Durch das erneute Merken der Inhalte, werden immer neue Duplikate eines Pins erstellt, die eine entsprechende Lebensdauer haben. Deine Inhalte wirken also langfristig und nicht – wie auf Social Media – nur für eine begrenzte (und sehr kurze) Zeit.

Klar, dass sich so Deine eingesetzte Zeit viel schneller “auszahlt”, oder?

 

Pinterest funktioniert mit nur etwa einer Stunde Aufwand die Woche

Und apropos Zeit: Es ist – von den ersten Wochen einmal abgesehen – nicht einmal nötig, viel Zeit auf Pinterest zu verbringen. Mit der richtigen Strategie und den entsprechenden Tools (die ich Dir später noch vorstellen werde), erzielst Du mit gerade einmal einer Stunde (!) Aufwand in der Woche, hervorragende Ergebnisse. Sprich: Du gewinnst signifikant mehr Besucher für Deine Webseite.

Überleg nur mal, wie viel Zeit Du investieren müsstest, um dieselbe Anzahl Besucher über die sozialen Medien zu gewinnen?!

 

Pinterest – DIE Ergänzung zu Google

Das alles macht Pinterest zur top-Ergänzung für Google. Denn während der Algorithmus von Google eher die Reaktionsfähigkeit eines Tankers hat (es dauert also eine ganze Weile, bis Deine Inhalte gut ranken; egal wie sehr Du sie optimierst), ist Pinterest ein Speedboot, wenn es um Traffic geht.

Ab dem Tag, wo Du die Plattform nutzt, wirst Du Besucher anziehen! Und nicht nur das. Google indexiert auch die Inhalte von Pinterest, so dass die Nutzung Dir nicht nur Besucher von Pinterest bringt, sondern gleichzeitig auch noch Dein Ranking auf Google verbessert.

 

Alternativen zu Pinterest / vergleichbare Portale

Die Struktur von Pinterest ist simpel und begeistert jeden, der sich gerne Dinge auf einem attraktiven Portal merken möchte. Dementsprechend gibt es mehrere ähnliche Portale, von denen jedoch keines auch nur ansatzweise an die Reichweite von Pinterest herankommt.

Meist handelt es sich um ähnliche Tools, die sich jedoch auf eine bestimmte Nische konzentrieren. Nur der guten Ordnung halber, will ich hier einige von ihnen nennen:

  • Nuji – kuratiert Fashion direkt aus den Online-Shops
  • Juxtapost – ist die Plattform, die Pinterest am ähnlichsten ist; besticht jedoch nicht durch die Optik
  • Gimmebar – ermöglicht es ebenfalls, jede Form von Inhalten zu speichern und mit der Welt zu teilen
  • Getpocket – ist ebenfalls eine Bookmarking-Plattform
  • Manteresting – ist, wie der Name schon sagt, das männliche Pendant zu Pinterest; mit entsprechenden Inhalten 😉

 

Pinterest-Glossar: Die wichtigsten Pinterest-Begriffe erklärt

Wie jede Plattform hat auch Pinterest eine eigene Sprache. Hier findest Du die wichtigsten Begriffe, die Du kennen solltest:

App

Pinterest bietet auch eine App an, mit der Du Pinterest von Deinem Smartphone aus nutzen kannst. Die meisten Besucher gehen tatsächlich nur mit der App in Pinterest, was Du bei der Erstellung Deiner Pins beachten solltest.

Beschränkungen

Du kannst bei privaten Pinterest-Profilen maximal 500 Pinnwände erstellen (einschließlich geheimer Pinnwände sowie Gruppenpinnwände), 200 000 Pins merken (ausschließlich der Pins von anderen auf deinen Gruppenboards), 100 000 Pins liken und 50 000 Accounts folgen. Für Unternehmenskonten gelten diese Beschränkungen nicht.

Pin

Pinterest bezeichnet Pins als „visuelle Lesezeichen“. Denn mit jedem Pin ist eine Website (meist ein Blogartikel oder ein Produkt) verknüpft. Pins werden auf Pinnwänden gesammelt. Weitere Arten von Pins sind: Buyable Pins, „Für dich ausgewählt“-Pins, Orts-Pins und Werbe-Pins. Du kannst maximal 200 000 Pins merken.

Pinnwand

Auf Pinnwänden (Boards) werden Pins gesammelt. Neben den Standard-Boards gibt es noch Geheime Boards und Gruppenboards. Du kannst für ein privates Profil insgesamt maximal 500 Boards erstellen (inkl. der Gruppenboards, an denen du partizipierst)

Gruppenpinnwand

Ein Gruppenboard ist eine Pinnwand, bei der mehrere Pinterest-Nutzer mitpinnen. Mit Gruppenpinnwänden lässt sich die eigene Reichweite auf Pinterest steigern, deshalb sind sie essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Content-Strategie auf Pinterest.

Hashtags

Mittlerweile  sind Hashtags auf Pinterest explizit erwünscht. Du kannst bis zu 20 davon einsetzen. Ich empfehle Dir, die nur in den Pin-Beschreibungen zu verwenden und lieber sparsam damit umzugehen. Nur wenige Nutzer suchen nach Hashtags.

Keywords

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. Deshalb solltest du bei deinen Profil-, Board- und Pin-Beschreibungen auf Keywords setzen.

Profil

Als Pinterest-Profil wird das Pinterest-Konto bezeichnet.

Zu einem vollständigen Pinterest-Profil gehört die Angabe deines Firmennamens, eine Kurzinfo, das Impressum, der Ort, die Website sowie ein Profilbild.

Smart Feed

Im Sommer 2014 führte Pinterest den sogenannten Smart Feed ein. Damit werden Pins in deinem Start Feed nicht mehr chronologisch gezeigt, sondern ganz persönlich auf dich zugeschnitten. Im Grunde weiß niemand zu hundert Prozent, wie der Smart Feed genau funktioniert. Klar ist: Dein Start Feed ist ein Mix aus den Pins der Menschen, den du folgst, sowie (basierend auf deinen Interessen) extra für dich ausgewählten Pins und Werbepins. In deinen Einstellungen kannst du die Pin-Empfehlungen allerdings wieder ausstellen.

Viraler Pin

Als viral wird ein Pin bezeichnet, der innerhalb kurzer Zeit eine große Reichweite und eine hohe Anzahl Klicks bekommt.

Pinterest-Anleitung für Einsteiger: In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Auftritt, mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Email-Liste. #pinterest #pinterestmarketing #pinteresttipps

Mach den Pinterest-Minikurs

In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Profil, signifikant mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Emailliste!

Melde Dich einfach für meinen wöchentlichen Newsletter an (Du erhältst ihn immer am Mittwoch) – dann bekommst den Pinterest-Minikurs, das Passwort zu meiner Online-Bibliothek und eine exklusive Einladung in meine Facebook-Gruppe zur Begrüßung dazu! (Alles Informationen zum Newsletter findest Du hier und in der Datenschutzerklärung)

Der Pinterest-Algorithmus und die Pinterest-Ranking-Faktoren demystifiziert

Wie alle Suchmaschinen arbeitet auch Pinterest mit einem Algorithmus, der festlegt, welcher Nutzer welche Inhalte angezeigt bekommt. Ziel ist es natürlich, dass Deine Inhalte möglichst weit oben gezeigt werden, was Dir besonders gut gelingt, wenn Du Pinterest genau so nutzt, wie vom Algorithmus vorgesehen.

 

Die 4 Ansichten bzw. Suchergebnisse von Pinterest

Auf Pinterest werden Dir Pins in insgesamt 4 unterschiedlichen Ansichten bzw. Suchergebnissen angezeigt. Das klingt in erster Linie verwirrend. Lass Dich davon jedoch bitte nicht irritieren, denn über 80% der User nutzen Pinterest wie eine klassische Suchmaschine und sehen in erster Linie die “Suchergebnisse”.

Aus diesem Grunde ist das auch die Ansicht, die Dich am meisten irritieren sollte, auch wenn die anderen 3 natürlich ebenfalls wichtig sind.

 

Der Start Feed

Die Übersicht, die Du siehst, wenn Du Dich in Pinterest einloggst, nennt sich Start Feed. Hier zeigt Pinterest Dir automatisch solche Pins, die der Algorithmus für besonders interessant für Dich hält.

Welche sind das?

Dies sind zum einen Pins von Leuten, denen Du folgst. Die sogenannten “related Pin”, also Inhalte die denen entsprechen, mit denen Du bereits interagiert hast und Pins, die Deinen Themen entsprechen.

Gleichzeitig werden Dir bei jedem Log-in sowohl neue Pins im Start Feed angezeigt, als auch solche, die Du bereits beim vorherigen Besuch gezeigt bekommen hast. Das Mischungsverhältnis ist allerdings nicht fix, sondern ändert sich von mal zu mal.

 

Die Suchergebnisse

Gibst Du einen Suchbegriff in die Suchleiste bei Pinterest ein, werden Dir die Suchergebnisse ebenfalls in einer durch den Algorithmus vorgegebenen Reihenfolge angezeigt. Dabei gilt: je besser ein Pinner im Algorithmus rankt, desto weiter oben landen auch seine Pins zu dem entsprechenden Suchbegriff.

Dein Ranking kannst Du beeinflussen, indem Du Deine Inhalte mit den entsprechenden Keywords an den richtigen Stellen versiehst und Deine Strategie optimierst. Was das genau bedeutet, zeige ich Dir in den entsprechenden Kapiteln weiter unten.

 

Die #-Suchergebnisse

In Pinterest kannst Du sowohl normale Begriffe in die Suchleiste eingeben, als auch Begriffe mit Hashtags. Je nachdem, für welche Variante Du Dich entscheidest, erhältst Du völlig unterschiedliche Ergebnisse.

Werden die Suchergebnisse der “normalen” Suche nach Ranking und Relevanz angezeigt, werden Dir bei der #-Suche die Pins nach Aktualität ausgespielt. Der neueste Pin ist also der erste, den Du siehst.

 

Follower-Feed

Zu guter Letzt gibt es noch den sogenannten Follower-Feed. Dieser wurde erst in 2018 von Pinterest eingeführt. In dieser Ansicht werden Dir ausschließlich Pins von den Leuten angezeigt, denen Du folgst.

Auch hier gibt es eine “besondere” Ordnung: von jeder Person, der Du folgst, werden Dir pro Tag ungefähr die ersten 5 gepinnten Pins angezeigt. Hast Du die Pins von allen gesehen, siehst Du die nächsten 5 usw.

Dies bedeutet, dass dadurch ein gewisser Fokus auf die ersten 5 Pins gelegt wird, die Du täglich pinnst. Dies sollten Deine “wichtigsten” Pins sein, da sie einfach automatisch mehr Reichweite erzielen.

“Täglich” beginnt übrigens um 2:00 Uhr nachts deutscher Zeit.

 

Die visuelle Suche auf Pinterest

Nachdem wir nun über die 4 verschiedenen Ansichten gesprochen haben, will ich noch kurz über ein ganz besonderes Pinterest-Feature sprechen: die visuelle Suche.

Während alle anderen Such-Möglichkeiten von Pinterest über Suchbegriffe (die berühmten Keywords) funktionieren, zeigt Dir Pinterest in der visuellen Suche, ähnliche Bilder an.

Suchst Du also nach einem blauen Sessel, kannst Du entweder den Begriff in die Suchleiste eingeben, oder aber das “Kreis-Icon” für die visuelle Suche auf einem Pin mit blauem Sessel drauf anklicken.

Die wesentlichen Ranking-Faktoren des Smart Feed

Wie jeder Algorithmus, so hat auch der von Pinterest bestimmte Ranking-Faktoren, also Kriterien, die darüber entscheiden, ob ein Pin weit oben gezeigt wird, oder nicht.

Alle gibt Pinterest nicht preis, die wesentliche 4 haben sie jedoch veröffentlicht:

 

1. Domain Quality

Der erste  Faktor ist die Domain Quality. Pinterest bewertet die Qualität Deiner Webseite; insbesondere, ob Du sie abgerufen hast (mehr dazu im Kapitel “Pinterest-Profil einrichten und optimieren”) und inwieweit die Inhalte Deiner Pins mit denen der jeweiligen Zielseite übereinstimmen.

 

2. Pin Quality

Jeder Pin wird (einzeln) von Pinterest bewertet und mit einem entsprechenden Score versehen. Einen guten Score bekommen solche Pins, die besonders viele Interaktionen (Großansicht, Pinnen, Klicken usw.) erzielen. Je eher dies in der Zeit nach Veröffentlichung geschieht, desto mehr Reichweite erzielt der einzelne Pin. Doch auch “alte” Pins können noch gut performen, wie die hohen Zahlen sogenannter “viraler Pins” zeigen, die bereits eine Weile auf Pinterest waren.

 

3. Pinner Quality

Jeder Nutzer bekommt von Algorithmus einen Pinner-Score zugewiesen. Je vertrauenswürdiger ein Nutzer eingestuft wird, desto besser ist sein Score. Um hier gut abzuschneiden, muss ein Nutzer möglichst viel Aktivität auf der Plattform zeigen, sprich: täglich mehrfach pinnen und sich regelmäßig in die Plattform einloggen.

Ein Scheduling-Tool (die beiden wichtigsten stelle ich Dir im Kapitel “Tools genauer vor) kann Dir die Arbeit sehr erleichtern.

 

4. Topic Relevance

Pinterest vergleicht die Inhalte des Pins, der Zielseite und der Pinnwand, auf die der Pin geheftet wurde miteinander. Hohe inhaltliche Übereinstimmungen werden gut bewertet; Abweichungen entsprechend “bestraft”.

Pinnst Du regelmäßig Inhalte auf passende Pinnwände (der Algorithmus erkennt das anhand der Keywords!), wird Dein Score in diesem Bereich gut ausfallen. Thematisch unspezifische Boards hingegen, beeinflussen Deinen Score eher negativ. Dies gilt insbesondere für thematisch stark gemischte Gruppenpinnwände.

Pinterest SEO: so werden Deine Pins gefunden

Wie jede Suchmaschine arbeitet auch Pinterest mit sogenannten Keywords. Also Suchbegriffen, die Nutzer eingeben, wenn sie nach bestimmten Inhalten suchen.

 

Keyword-Recherche

Dies bedeutet, dass am Anfang jeder erfolgreicher Pinterest-Strategie eine detaillierte Keyword-Recherche steht. Denn Du willst ja wissen, welche Suchbegriffe Dein Wunschkunde auf der Plattform eingibt und diese Begriffe so einsetzen, dass Deine Inhalte diesem Wunschkunden als Ergebnisse für seine Suchanfrage angezeigt werden.

Dies wird Dir vermutlich umso besser gelingen, je besser Du Deinen Wunschkunden und seine Probleme kennst. Doch auch wenn Du noch ganz neu dabei bist und erst wenig Kenntnisse über diese Probleme hast, willst Du Dich genau fragen, was jemand wohl zu Deinem Thema googeln würde.

Dies sind die Begriffe, für die Du Antworten liefern willst. Auf Deinem Blog und schließlich auch in Pinterest.

 

So recherchierst Du Keywords in Pinterest

Vorab: Hast Du bereits eine ausführliche Keyword-Recherche für Google gemacht, reicht es vollkommen aus, Deine Daten in Pinterest zu validieren und zu prüfen, ob Du Deine Liste eventuell um das ein oder andere Keyword ergänzen solltest.

Beginnst Du erst mit der Recherche, willst Du sie direkt in Pinterest durchführen:

  • Brainstorme alle möglichen Keywords, nach denen Deine Leser suchen könnten und gib diese Keywords in die Suchleiste in Pinterest ein
  • Nutze die Autovervollständigung, um Deine Keywords weiter zu spezifizieren
  • Verfeinere die Keywords anschließend mit Hilfe der „kleinen Kästchen“, die Pinterest Dir unterhalb der Suchleiste zeigt
  • Durchsuche außerdem die sonstigen Nutzer, Pinnwände und Pins, die Dir bei Deiner Suche in Pinterest angezeigt werden nach weiteren Keyword-Ideen.

 

Keywords strategisch auf Pinterest einsetzen

Im Rahmen von Pinterest-SEO wollen wir die Keywords etwas anders einsetzen, als für Google. Da bei Google der Wettbewerb viel höher ist, ist es für Einsteiger dort oft schwierig, für allgemeinere

Keywords gut zu ranken. Daher wird oft empfohlen, sich zuerst auf sogenannte long-tail-Keywords zu konzentrieren. Dies sind spezifischere Suchbegriffe, die zwar von weniger Menschen gesucht werden, dafür aber auch weniger Konkurrenz haben. Bei Pinterest hingegen, wollen wir sowohl allgemeinere, als auch spezifischere Keywords einsetzen. Dies tun wir an unterschiedlichen Stellen in unserem Profil.

Stell es Dir in etwa so vor, wie das Inhaltsverzeichnis in einem Buch: Dies besteht aus Abschnitten, Kapiteln und Absätzen. Nach genau diesem Prinzip wollen wir die Keywords auch in Pinterest einsetzen:

  • Die allgemeinen kommen ins Profil
  • Die spezifischeren nutzen wir für die Pinnwände und
  • Die ganz detaillierten setzen wir für die Pins ein

 

Bitte beachte dabei: Dies ist eine grobe Richtlinie und heißt keinesfalls, dass es „verboten“ ist, die Keywords anders einzusetzen, als soeben beschrieben. Wenn Du einen Blog-Artikel zu einem Abschnittsthema schreibst, willst Du natürlich auch ein allgemeines Keyword für diesen Pin nutzen!

 

Deutsche oder englische Keywords?

Denk daran: Pinterest ist eine Suchmaschine und Du willst Deine Inhalte für genau die Keywords optimieren, nach denen Dein Wunschkunde sucht. Hast Du deutschsprachige Wunschkunden, werden sie höchstwahrscheinlich auch nach deutschen Keywords suchen.

Daher macht es wenig Sinn, wenn Du Deine Inhalte für englische Begriffe optimierst. So magst Du zwar vielleicht mehr Besucher bekommen (schließlich ist die Mehrheit der Pinterest-User englischsprachig), doch dies sind in den meisten Fällen die falschen. Nämlich solche, die gleich wieder gehen, weil sie Deine Inhalte nicht lesen können.

Daher empfiehlt es sich in fast allen Fällen, dass Du für einen deutschsprachigen Blog bzw. eine deutschsprachige Webseite auch deutsche Keywords verwendest.

Pinterest-Anleitung für Einsteiger: In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Auftritt, mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Email-Liste. #pinterest #pinterestmarketing #pinteresttipps

Mach den Pinterest-Minikurs

In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Profil, signifikant mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Emailliste!

Melde Dich einfach für meinen wöchentlichen Newsletter an (Du erhältst ihn immer am Mittwoch) – dann bekommst den Pinterest-Minikurs, das Passwort zu meiner Online-Bibliothek und eine exklusive Einladung in meine Facebook-Gruppe zur Begrüßung dazu! (Alles Informationen zum Newsletter findest Du hier und in der Datenschutzerklärung)

Dein Pinterest-Profil einrichten und optimieren

Nachdem Du nun weißt, warum Pinterest eine so tolle Plattform ist (und Du sie unbedingt nutzen solltest!) und wie Pinterest SEO funktioniert, wird es nun Zeit, dass wir uns an die Umsetzung machen und Dein Profil einrichten.

 

Vorab möchte ich jedoch noch eine Anmerkung machen:

Prinzipiell ist Pinterest dazu gedacht, dass sich Nutzer (= Privatleute) Pins merken können, die sie privat interessieren. Daher auch der Fokus auf DIY, Kochen und Einrichten ;-).

Nutzt Du Pinterest hingegen für Dein Marketing, willst Du den Spieß umdrehen. Dein Profil dient dann nicht mehr dazu, eigene Dinge zu merken, sondern wird zum perfekten Nachschlagewerk für Deinen Wunschkunden.

 

Privates Profil oder Unternehmenskonto

Pinterest kannst Du nicht “einfach so” nutzen, sondern musst Dich anmelden, wenn Du die Plattform nutzen willst. Wenn Du Dich auf Pinterest anmeldest kannst Du zwischen zwei unterschiedlichen Varianten wählen: einem privaten Profil oder einem Unternehmenskonto.

Prinzipiell unterscheiden sich die beiden Profile nicht; beim Unternehmenskonto hast Du jedoch Zugriff auf Pinterest-Analytics. Ein Feature, welches Du unbedingt nutzen willst, wenn Du Pinterest für Dein Marketing nutzt.

 

Webseite abrufen

Hast Du Dein Konto eröffnet, willst Du zuerst einmal Deine Webseite verifizieren; oder abrufen, wie es neuerdings heißt. Hierzu gehst Du rechts oben auf “Profil” und dann auf “Einstellungen”. Anschließend scrollst Du runter, bis Du bei “Webseite abrufen” angelangt bist.

Gib nun Deine Webseite in das entsprechende Feld ein und klicke auf “abrufen”. Sofort erhältst Du einen Code, den sogenannten Meta-Tag. Diesen kannst Du in WordPress – sofern Du die technischen Kenntnisse hast, einfach in den <head> Deiner Webseite einfügen.

Du kannst aber auch die einfachere Variante wählen und den Code direkt ins SEO-Plugin Yoast eingeben. Kurz bestätigen und Pinterest wird Dir innerhalb weniger Stunden die Verifizierung Deiner Webseite bestätigen.

Webseite auf anderen Plattformen verifizieren

Nicht bei WordPress? Hier findest Du die Anleitungen für die sonstigen gängigen Plattformen:

  • WordPress.com: https://en.support.wordpress.com/webmaster-tools/#pinterest-site-verification
  • Blogger: http://www.digitalkonline.com/blog/add-rich-pins-blogger/
  • Wix: https://support.wix.com/de/ticket/7377c30e-f417-45ed-ad7f-d4ccc87742c1
  • Jimdo: gehe einfach links im Menü in den Bereich „Head bearbeiten“ und gebe den entsprechende Code ein
  • Squarespace: https://support.squarespace.com/hc/en-us/articles/206543577-Using-Pinterest-with-Squarespace#toc-connect-your-pinterest-account

 

Rich Pins beantragen

Rich Pins zeigen mehr Informationen an, also “normale” Pins und ziehen sich gleichzeitig bestimmte Informationen von Deiner Webseite. Dadurch ranken sie üblicherweise besser im Algorithmus, weshalb Du auch Rich Pins beantragen möchtest.

Aktuell gibt es 3 Arten von Rich Pins:

  • Artikel Pins
  • Produkt Pins
  • Rezept Pins

 

Voraussetzung für die Nutzung von Rich Pins ist, dass Du die entsprechenden Meta-Daten auf Deiner Webseite vergibst. Im Plugin Yoast sind dies für Blog-Artikel z.B. der “SEO Title” und die “Meta Beschreibung”.

Um Rich Pins zu beantragen, gehe auf den Rich Pin Validator und gebe dort den Link zu einem Blog-Artikel oder Produkt ein (das musst Du übrigens wirklich nur 1x machen und nicht für jeden Deiner Artikel!). Meist funktioniert es übrigens nicht mit der Homepage, weshalb Du darauf verzichten solltest.

Anschließend bestätigst Du Deine Eingabe und folgst den Anweisungen. (Hier wird alles genau beschrieben). Sind die Rich Pins aktiviert (was übrigens manchmal auch ohne Dein Zutun der Fall ist), bekommst Du im Validator folgende Erfolgsmeldung angezeigt:

Themen festlegen oder aktualisieren

Gleich bei Deiner Anmeldung bittet Dich Pinterest, 5 Themen auszuwählen, die Dich interessieren. Wenn Du bereits länger auf Pinterest angemeldet bist, hast Du vermutlich keine Ahnung mehr, was Du dort ausgewählt hast.

In diesem Fall, wenn Du “neu” bist, oder wenn Deine Interessen nicht (mehr) zu Deinem Business passen, willst Du Deine Themen anpassen.

Gehe hierzu auf Dein Profil und anschließend auf “ich folge”. Wähle anschließend im Drop-Down-Menü “Themen” aus und lösche dort diejenigen, die nicht mehr passen bzw. füge fehlende durch Klick auf das weiße Kreuz hinzu.

Jemandem folgen

Willst Du anderen Pinterest-Nutzern folgen, besuche einfach deren Profil und klicke dort auf den roten “folgen”-Button. Ab diesem Moment wirst Du die Pins dieses Nutzers in Deinem Follow-Feed sehen können und im Start-Feed sehen.

Wie funktioniert Pinterest: Bilder hochladen und richtig pinnen auf Pinterest

Die Pins auf Pinterest sind im Grunde genommen Bilder bzw. Grafiken, die ein Nutzer auf eine seiner Pinnwände gepinnt hat. Dies kannst Du auf zwei unterschiedliche Arten tun. Außerdem hast Du einige – wenngleich eingeschränkte – Möglichkeiten, auf Pinterest zu interagieren.

 

Pinnen von der Webseite

Der einfachste Weg ist, wenn Du ein für Pinterest optimiertes Bild (was das genau ist, erfährst Du im Kapitel “Pinterest-Bilder: so erstellst Du den perfekten Pin”) in Deinen Blog-Artikel oder Shop einbindest.

Hierzu lädst Du einfach ein entsprechend optimiertes Bild in Deinen Artikel. Von dort kannst Du es dann nicht nur Du einfach mittels Social Sharing Plugin (oder der Chrome Pinterest-Extension) teilen; auch Deine Besucher können sich Deine Inhalte gleich merken.

 

Bilder bei Pinterest hochladen

Alternativ kannst Du Deinen Pin auch direkt bei Pinterest hochladen. Hierzu gehst Du einfach auf Dein Profil, “Pins” und klickst dann auf das weiße Kreuz. Anschließend kannst Du ein Bild von Deinem PC hochladen und es mit der entsprechenden Beschreibung und einem Link versehen.

 

Repinnen

Alternativ kannst Du Pins auch “repinnen”. Dies bedeutet, dass Du einen bereits auf Pinterest gemerkten Pin nun auf eine Deiner Pinnwände speicherst. Du erstellst dadurch eine Art Duplikat dieses Pins.

 

Kommentieren und Fotos hinzufügen

Die einzigen wirklich sozialen Features auf Pinterest sind die Funktionen “Fotos” und “Kommentare” der Pins. In vielen Nischen ist die Nutzung wirklich sehr selten; in anderen ist es jedoch durchaus üblich, dass sich Nutzer gegenseitig die Ergebnisse zeigen, die sie dank dieses Pins (bzw. des dahinter verlinkten Artikels) erzielt haben.

Um einen Pin zu kommentieren, oder ein Foto zu ergänzen, musst Du ihn zuerst “groß” klicken (= 1x auf den Pin klicken) und kannst anschließend rechts neben dem Pin ein Foto hochladen, oder einen Kommentar hinzufügen.

Pinterest-Bilder verstecken

Sind Dir die Pinterest-Bilder zu groß? Passen sie nicht zum Look Deines Webseite, oder willst Du eventuell unterschiedliche Alt-Texte für Google und Pinterest nutzen? Dann kannst Du mit Hilfe von ein wenig Code Pins auch verstecken oder abweichend darstellen. die komplette Anleitung findest Du hier.

 
Code, um Bilder zu verstecken:

<div style=display:none;><img src=”LINK ZUM BILD”></div>

 
Code, um Bilder abweichend darzustellen:

<div><img src=„URL-Deines-kleinen-Bildes.jpg„ alt=„Alt-Text für Google” data-pin-description=„Alt-Text für Pinterest” data-pin-url=„URL des Blog-Artikels, auf den der Pin verlinken soll„ data-pin-media=„URL-Deines-großen-Bildes.jpg“/></div>

Pinterest-Anleitung für Einsteiger: In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Auftritt, mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Email-Liste. #pinterest #pinterestmarketing #pinteresttipps

Mach den Pinterest-Minikurs

In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Profil, signifikant mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Emailliste!

Melde Dich einfach für meinen wöchentlichen Newsletter an (Du erhältst ihn immer am Mittwoch) – dann bekommst den Pinterest-Minikurs, das Passwort zu meiner Online-Bibliothek und eine exklusive Einladung in meine Facebook-Gruppe zur Begrüßung dazu! (Alles Informationen zum Newsletter findest Du hier und in der Datenschutzerklärung)

So richtest Du Dein Pinterest-Profil ein

Das Pinterest-Profil ist das Herzstück Deiner Strategie. Durch geschickten Einsatz der vorab recherchierten Keywords stellst Du sicher, dass Dich die richtigen Leute (nämlich Deine Wunschkunden) finden und jeder sofort weiß, welche Inhalte Du pinnst.

 

Benutzername

Der Benutzername ist der Name, der in Deiner Pinterest-URL angezeigt wird: pinterest.de/Benutzername. Er darf maximal 15 Zeichen lang sein.

 

Unternehmensname

Der Unternehmensname ist der Nutzername, den Besucher in Deinem Profil neben Deinem Profilbild sehen. Hier ist es üblich, den tatsächlichen Namen zu verwenden und um das oder die wesentlichsten Keywords zu ergänzen, für die Du gefunden werden willst.

Üblicherweise willst Du hier recht allgemeine, weit gefasste Begriffe nutzen, um die Themen Deines Profils klar zu machen.

 

Profilbeschreibung

Außerdem möchtest Du Deinem Profil eine aussagefähige Profilbeschreibung hinzufügen. Diese soll einem Besucher in wenigen Worten (Du hast nur 160 Zeichen Platz) zeigen, worum es in Deinem Profil geht und was er für Inhalte erwarten kann. Achte darauf, auch hier möglichst viele Keywords unterzubringen.

Die Formel für die perfekte Profilbeschreibung: bin … (wer) und helfe/lehre/zeige etc. …..(wem) …… (was).

 

Profilbild

Dein Profilbild sollte, sofern Du kein Konzern mit allseits bekanntem Logo bist, immer ein Bild von Dir sein. Am besten eines, das möglichst auffällig und sympathisch ist. Die Maße des Profilbildes auf Pinterest betragen 165 x 165 Pixel. Beachte jedoch, dass das Bild rund angezeigt wird.

Deine Pinterest-Pinnwände: alles über Anzahl, Erstellung und Optimierung

Sobald Dein Profil steht, willst Du damit beginnen, Pinnwände (auch Boards genannt) zu erstellen. Diese willst Du so wählen, dass Du Deine Inhalte thematisch sortiert auf ihnen präsentieren kannst und Deine Besucher sowohl informieren, als auch inspirieren kannst.

 

Die 3 Arten von Pinterest-Boards

Insgesamt gibt es 3 Arten von Pinnwänden:

 

Öffentliche Pinnwände

Öffentliche Pinnwände sind – wie der Name schon sagt – die Pinnwände, die Du auf einem Profil ansehen kannst. Sie sind jedem Pinterest-Nutzer zugänglich und werden vermutlich den größten Teil Deiner Pinnwände ausmachen.

 

Geheime Pinnwände

Auch hier ist der Name Programm. Die geheimen Pinnwände sind nur für Dich sichtbar. Du kannst sie also nutzen, um dort solche Inhalte zu pinnen, die nur Du persönlich sehen willst/sollst. Ich nutze z.B. geheime Pinnwände für alles, was mich privat interessiert, jedoch thematisch nicht zu meinen Marketing-Aktivitäten auf Pinterest passt (also die Rezepte, DYI-Anleitungen usw.).

 

Gruppenpinnwände

Gruppenpinnwände sind ebenfalls öffentlich. Hier pinnt jedoch nicht nur ein Nutzer auf das Board, sondern mehrere. Gruppenpinnwände erscheinen im Profil aller Nutzer. Mehr dazu findest Du im Kapitel “Pinterest-Gruppenboards: so nutzt Du sie richtig”

 

So erstellst Du Dein erstes Pinterest-Board

Um eine Pinnwand zu erstellen, gehst Du in Dein Profil, dort auf “Pinnwände” und klickst dann auf das weiße Kreuz. Anschließend kannst Du in dem sich öffnenden Fenster Deine erste Pinnwand erstellen. Diese willst Du mit einem aussagefähigen Namen versehen. Dies sollte immer ein Keyword sein, damit Deine Pinnwand für die entsprechenden Suchbegriffe angezeigt wird.

 

Die optimale Anzahl an Pinnwänden

Insgesamt kannst Du maximal 500 Pinnwände erstellen, was jedoch für vermutlich jeden von uns viel zu viel sein sollte. Die optimale Zahl an Pinnwänden ist individuell und vom Thema abhängig. Je nachdem, was Du darstellen willst und wie sehr Du ins Details gehen willst.

Doch natürlich gibt es auch entsprechende Studien: Trafficwonker z.B. hat analysiert, dass die Top-Pinner im Schnitt 56 Pinnwände haben.

Für den Anfang willst Du mit rund 15-25 Pinnwänden beginnen und Dein Profil gegebenenfalls nach und nach ausbauen, indem Du weitere Boards erstellst.

 

Die optimale Anzahl von Pins pro Pinnwand

Auch für die Anzahl an Pins gibt es keine festen Regeln. Wichtig ist, dass die Pins thematisch recht eng gefasst sind. Erstelle besser ein weiteres Boards, als zu allgemein zu bleiben.

Vor diesem Hintergrund sind rund 150-250 Pins pro Pinnwand eine guter Maximalwert für eine Pinnwand. Dann kann es sein, dass es Zeit wird, sie aufzuteilen.

 

Welche Pinnwände solltest Du erstellen?

Die reinen Zahlen sind das eine. Denn nun beschäftigen wir uns damit, welche Pinnwände Du überhaupt erstellen willst und wie Du die Themen für Deine Pinnwände auswählst.

 

Die eigene Pinnwand

Zuerst erstellst Du eine Pinnwand, auf die zukünftig nur eigene Pins kommen; also solche die zu Deiner Webseite führen. Diese Pinnwand nennst Du am besten genau so, wie auch Deine Webseite heißt.

 

Die Faustregel für Deine Pinnwände

Anschließend erstellst Du Deine weiteren Pinnwände. Thematisch orientierst Du Dich dabei am besten an den Kategorien Deines Blogs oder Shops bzw. den generellen Themen in Deiner Nische. Dabei sollen sie sowohl informieren, als auch inspirieren.

Achte bei der Auswahl Deiner Pinnwände darauf, dass Du die allermeisten so wählst, dass Deine Inhalte auf mindestens 2 von ihnen Platz finden. Natürlich darfst Du noch weitere ergänzen, doch Pinnwände, auf die niemals ein Pin von Dir passen wird, sollten in der absoluten Minderheit sein.

 

Die optimalen Pinnwand-Titel

Denk daran: Pinterest ist eine Suchmaschine und Du willst sämtliche Inhalte suchbar machen, sprich: mit den Keywords ausstatten, nach denen Dein Wunschkunde sucht. So natürlich auch Deine Pinnwände.

Vermeide daher allzu unklare Namen, sondern entscheide Dich für solche, die in Deiner Nische üblicherweise verwendet werden. Hier können Dir die Kategorien Deines Blogs genauso eine Hilfe sein, wie die Pinnwände anderer User in Deiner Nische.

Unbedingt vermeiden hingegen solltest Du:

  • Fantasie-Titel, die nur Du verstehst und nach denen niemand sucht (z.B. ABC oder für meine Freunde)
  • F R E I Z E I C H E N in den Pinnwand-Titeln – nach denen wird niemals jemand suchen!
  • Sonderzeichen, wie Herzchen, Sternchen oder ähnliches – auch danach wird nicht gesucht
  • Hashtags – die gehören ausschließlich in die Pin-Beschreibungen

 

Die perfekte Pinnwand-Beschreibung

Neben dem Titel willst Du Deine Pinnwände noch mit einer Beschreibung versehen. Diese kannst Du bearbeiten, indem Du auf die entsprechende Pinnwand gehst und dann oben links den “Stift” anklickst.

Eine Pinnwand-Beschreibung darf maximal 500 Zeichen lang sein und soll beschreiben, welche Inhalte jemand auf dem Board findet. Auch hier willst Du wieder Deine Keywords unterbringen, damit die Pinnwand gefunden wird.

Es gibt übrigens keine perfekte Formel, wie eine Pinnwand-Beschreibung formuliert werden sollte. Im Grunde genommen liest sie ohnehin kaum jemand, so dass Du sie im Wesentlichen für den Algorithmus verfasst. Nichtsdestotrotz finde ich es schöner, nicht nur die Keywords aneinander zu reihen, sondern zumindest einen vollständigen Satz zu formulieren. Nötig ist das jedoch nicht.

Sei in der Beschreibung so vollständig, wie Du kannst, was die Keywords betrifft. Viel hilft in dem Fall wirklich viel, wie Du auch am Beispiel meiner Pinnwand sehen kannst.

 

So sortierst Du Deine Pinnwände

Pinterest bietet Dir die Möglichkeit, Deine Pinnwände auf insgesamt 5 verschiedene Arten zu sortieren:

  • Zuletzt gemerkt – dann wir die Pinnwand oben gezeigt, auf die der letzte Pin gemerkt wurde
  • A bis Z – die Pinnwände werden nach Namen sortiert
  • Neueste – die zuletzt erstellte Pinnwand wird als erste angezeigt
  • Älteste – die zuerst erstellte Pinnwand wird als erste angezeigt
  • Drag and Drop – Du sortierst die Pinnwände in der Reihenfolge, in der Du willst

Mein Tipp: Sortiere Deine Pinnwände mit der Drag & Drop-Methode selbst. Beginne mit der Pinnwand, auf die nur Deine eigenen Inhalte kommen und sortiere die anderen Pinnwände dann nach Relevanz.

 

So nutzt Du Pinnwand-Cover

Wenngleich sie keinen SEO-Nutzen haben (uns somit eigentlich nur nice to have sind), sind Pinnwand-Cover sehr beliebt, weil sie einem Profil einen einheitlichen Look verpassen. Wenn Du jedoch knapp in der Zeit bist, dann konzentriere Dich besser aufs Pinnen und weniger darauf, Dein Profil schön zu machen.

So verpasst Du Deinen Pinnwänden einheitliche Cover:

  • Erstelle entsprechende Cover in Deinem Design für alle Deine Pinnwände im Format 600 x 600 Pixel
  • Gehe auf die Pinnwand, für die Du das Cover festlegen möchtest und klicke auf das weiße Pluszeichen
  • Wähle „von Deinem Gerät hochladen“ und dann die entsprechende Datei auf Deinem PC
  • Ergänze den Link zu Deiner Webseite und pinne das Bild auf die entsprechende Pinnwand
  • Klicke anschließend auf den Stift links oben über dem Namen der Pinnwand und dann bei „Cover“ auf „ändern“
  • Wähle den soeben hochgeladenen Pin (= Dein Board Cover) aus und klicke auf „Änderungen speichern“
  • Dein Pinnwand-Cover ist nun eingerichtet

 

Neu: so funktionieren die Pinterest-Ordner

Seit einiger Zeit hat Pinterest eine neue Funktion eingeführt: Die Ordner innerhalb der Pinnwände. Damit hast Du die Möglichkeit, Deine Inhalte auf großen Pinnwänden weiter zu sortieren.

Du kannst diese Funktion nutzen, sie hat jedoch keinen SEO-Nutzen. Du kannst in einem Ordner keine neue Beschreibung verfassen, so dass sich daraus keine weitere Möglichkeit ergibt, Keywords “unterzubringen”.  Dementsprechend mag es für die meisten von uns sinnvoller sein, lieber neue Pinnwände zu erstellen, statt auf die Ordner zu setzen.

Insgesamt ist die Funktion jedoch noch zu neu, um ihren Wert abschließend beurteilen zu können.

Pinterest-Anleitung für Einsteiger: In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Auftritt, mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Email-Liste. #pinterest #pinterestmarketing #pinteresttipps

Mach den Pinterest-Minikurs

In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Profil, signifikant mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Emailliste!

Melde Dich einfach für meinen wöchentlichen Newsletter an (Du erhältst ihn immer am Mittwoch) – dann bekommst den Pinterest-Minikurs, das Passwort zu meiner Online-Bibliothek und eine exklusive Einladung in meine Facebook-Gruppe zur Begrüßung dazu! (Alles Informationen zum Newsletter findest Du hier und in der Datenschutzerklärung)

Pinterest-Bilder: So erstellst Du den perfekten Pin

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Dementsprechend wichtig ist die Gestaltung der Pins. Es gibt jede Menge Statistiken darüber, welche Pins in welchem Design besonders gut performen. Eine besonders detaillierte gibt es von Curalate.

Unterm Strich geht es vor allem darum, dass Deine Pins deine Wunschkunden ansprechen und zur Interaktion animieren.

Ich empfehle Dir, Dir einfach einmal Deinen Start-Feed bei Pinterest anzusehen und zu schauen, welche Pins Dir besonders ins Auge stechen und warum.

Oftmals sind es solche, in kräftigen Farben und mit ruhigem Design, wie z.B. der pinke Pin in Reihe 1, der gelbe mit dem Wecker oder der hellblaue etwas weiter unten, eher rechts im Bild.

Das ideale Pin-Format

Pinterest empfiehlt Bilder im Hochkant-Format mit einem Seitenverhältnis von 2:3 (600 x 900 Pixel). Diese fallen im Feed gut auf und erzielen daher die besten Ergebnisse.

 

Alternative 1: der lange Pin

Prinzipiell kannst Du auch längere Pins erstellen (bis zu maximal 2.061 Pixel Höhe). Diese wirken im Feed natürlich prominenter und fallen entsprechend mehr auf. Pinterest scheint sie aber nicht mehr allzu sehr zu mögen und schneidet sie in immer mehr Fällen ab (nach rund 1.200 Pixeln). Wenn Du sie also nutzt, stelle unbedingt sicher, dass sich die wesentlichen Informationen im oberen Teil des Pins befinden!

Lange Pins eignen sich auch gut für Infografiken; ein Format, was grandios auf Pinterest funktioniert. Viele Nutzer merken sie sich gerne, weil auf ihnen Inhalte optisch ansprechend zusammengefasst werden.

 

Alternative 2: der quadratische Pin

Quadratische Pins, auch wenn sie eigentlich nicht optimal sind, funktionieren oftmals sehr gut. Daher lohnt es sich, ruhig auch einmal mit diesem Format zu experimentieren.

 

Pinterest-Pins gestalten: darauf solltest Du achten

Ich empfehle Dir, Dich bei der Gestaltung Deiner Pins vor allem am Branding Deiner Webseite zu orientieren. Es macht wenig Sinn, für eine Webseite in gedämpften Farben, Pins in neon-orange zu erstellen.

Ganz im Gegenteil.

 

Branding

Du möchtest Deine Pins so gestalten, dass die unverkennbar Deine sind. Du willst Deine Farben und Schriften nutzen und dieselbe Bild-Sprache wählen, die Du auch auf Deiner Webseite nutzt. Ist Deine Seite in pastell gehalten, dann bleib dabei, unabhängig davon, ob irgendeine Statistik etwas anderes sagt!

 

Mobile Leasbarkeit

Achte unbedingt darauf, dass Deine Pins auch auf dem Handy gut lesbar sind. Denk daran, über 85% aller Suchanfragen werden mobil getätigt – es ist also elementar wichtig!

Mobil gut lesbar sind vor allem Pins mit großer, gut lesbarer Überschrift, die außerdem auf unwesentliche Elemente verzichten. Hier siehst Du 2 Beispiele: ein gut lesbares und eines, was Du eher vermeiden solltest:

Die richtigen Bilder für Pinterest auswählen

Bilder spielen auf Pinterest eine große Rolle und Du willst sie mit Bedacht aussuchen.

Grundsätzlich gilt: Das Bild soll den Inhalt der Beschreibung transportieren und andersrum. Bloggst Du z.B. übers Kochen, willst Du Bilder von den fertigen Gerichten oder den Zutaten verwenden. Handelt Dein Artikel vom Krafttraining, willst Du ebenfalls ein entsprechendes Bild wählen.

 

Quellen für Bilder

Die beste Quelle für Pinterest-Bilder sind natürlich selbstgeschossene Fotos. Doch nicht jeder Blogger fotografiert selbst.

Arbeitest Du, genauso wie ich, nicht mit eigenem Bildmaterial, empfehle ich Dir auf Stockfotos zurückzugreifen. Hierfür gibt es ja unendlich viele Quellen im Netz, die besten 37 Quellen für gratis Fotos, habe ich Dir hier zusammengestellt.

Meine Favoriten sind:

 

Die richtige Auswahl

Wie ich bereits sagte, sollen Deine Bilder den Inhalt Deiner Blog-Artikel transportieren. Aus diesem Grunde willst Du sie so aussuchen, dass sie thematisch passend sind und Deine Inhalte gut transportieren.

Je besser Dir das gelingt, desto besser für Deinen Pin und damit für Deinen Erfolg auf Pinterest.

 

Vermeide diesen Fehler bei der Bildauswahl

Daher solltest Du unbedingt vermeiden, Bilder zu verwenden, die thematisch nicht zum Inhalt passen. Wenn Du über blaue Sessel schreibst, Dein Pin aber einen gelben Vorhang zeigt, verwirrst Du den Pinterest-Algorithmus.

Denn dieser wertet sowohl das Bild, als auch den Text aus. Passen sie nicht zusammen, gibts negative Punkte und Dein Pin wird im schlimmsten Fall gar nicht, oder nur sehr reduziert gezeigt.

Hier ein Beispiel, wie Du es nicht lösen willst: Ein Pin zum Thema Flipcharts mit einem Foto zum Thema Schach kombinieren. Die visuelle Suche zeigt auf einen Blick, dass Pinterest den Pin nicht versteht:

Die richtige Überschrift für Deinen Pinterest-Pin

Es gibt generell 2 Lager auf Pinterest. Diejenigen, die Bilder ohne Text bevorzugen und diejenigen, die ihn für unentbehrlich halten. Ich gestehe: ich gehöre zur zweiten Gruppe ;-).

Letztlich gibt es aber kein richtig oder falsch und jeder Nutzer sollte für sich selber ausprobieren, ob Bilder ohne Text besser funktionieren, oder nicht. Das hängt sicher auch von der Nische ab.

Wenn Du aber Überschriften auf dem Bild nutzt, solltest Du darauf achten, dass sie ansprechend ist, neugierig macht und zum Klicken animiert. Gleiches gilt natürlich auch für den Titel des Pins, der ja auch eine Überschrift ist.

Besonders gut funktionieren auf Pinterest folgende Überschrift-Formate:

  • X Dinge, die…
  • X Wege, um…
  • Die ultimative Anleitung für/zu…
  • Wie Du …
  • Die Schritt für Schritt Anleitung für…

 

So optimierst Du Deine Pin-Beschreibungen

Die Beschreibung eines Pins darf bis zu 500 Zeichen lang sein und soll die Inhalte des Pins (also des Bildes) beschreiben und erklären. Pinterest empfiehlt in der Beschreibung sowohl auf den Inhalt, als auch auf das dazugehörige Thema einzugehen.

Hast Du z.B. einen Pin zum Thema Spargelsalat erstellt, willst Du in der Beschreibung darauf eingehen, dass

  • es sich um einen Salat aus Spargel handelt und (Inhalt)
  • dieser sich ideal zum Grillen oder für Partys eignet (Thema)

So stellst Du sicher, dass Dein Pin zu möglichst vielen Keywords gezeigt wird.

 

Hashtags ergänzen

In der Pin-Beschreibung – und wirklich nur dort! – willst Du einige wenige, thematisch passende Hashtags ergänzen. Achte darauf, hier eher allgemeinere Hashtags zu verwenden und nicht zu spezifisch zu werden. Nach allzu spezifischen Hashtags wird nicht gesucht.

Gleichzeitig solltest Du im Hinterkopf behalten, dass die Hashtag-Suche komplett anders funktioniert, als die nach Begriffen ohne Hashtag. Noch dazu wird deutlich häufiger nach Begriffen ohne das Hashtag-Zeichen gesucht.

Dies bedeutet, dass Du – anders als vielleicht auf Instagram – Deine Keywords unbedingt (auch) ohne Hashtag in die Beschreibung aufnehmen willst.

In diesem Pin ist das gut gelöst: die Keywords sind einmal mit und einmal ohne das Hashtag-Zeichen enthalten. So wird der Pin sowohl in der “normalen” Suche, als auch in der Hashtag-Suche gefunden.

Die 7 Elemente eines perfekten Pins

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der 7 Regeln für perfekte Pin:

  • Hochkant: Verhältnis 2:3 (600x900px)
  • Farben und Gestaltung sind „on brand“
  • Große, leicht zu lesende Überschrift bzw. gut gestyltes Foto von Deinem Produkt
  • Link zu Deiner Webseite
  • Keywords im Dateinamen (“Keyword.jpg“)
  • Evergreen Content
  • Optional: Hinweis auf einen Lead-Magneten/Freebie

Pinterest-Pins erstellen: mit diesem Tool ein Kinderspiel

Nachdem Du nun weißt, wie Deine Pins aussehen sollen, will ich Dir nun noch kurz zeigen, wie Du Deine Pins gratis und ganz einfach selber erstellen kannst. Hierzu gibt es mehrere gratis-Tools im Netz.

Mein Favorit ist Canva. Es ist kinderleicht zu bedienen und wirklich jeder kann damit ansprechende und für Pinterest optimierte Grafiken erstellen. Und genau aus dem Grunde, habe ich Dir eine komplette Anleitung verfasst, die Dir Schritt für Schritt zeigt, wie Du Grafiken in Canva erstellst.

Tipp: erstell Dir in Canva 2-3 unterschiedliche Vorlagen, die Du für Deine Pins verwendest. Dadurch sparst Du Dir 1. viel Zeit bei der Erstellung und sorgst gleichzeitig dafür, dass Deine Pins klar als Deine identifiziert werden können.

 

Geheimtipp: erstelle mehrere Pinterest-Pins pro Artikel

Pinterest liebt frische Inhalte. Besonders toll funktionieren zwar neue Pins zu neuen Blogartikeln (also solche, die es davor noch nie auf Pinterest gab). Doch es gibt auch das, was ich gerne das zweitbeste gut nenne.

Nämlich neue Pins zu bestehenden Inhalten.

Das bedeutet, Du willst nicht nur einmalig einen Pin zu Deinen Blog-Artikeln erstellen, sondern mehrere und immer wieder neue. Was auf den ersten Blick nach einer Menge Arbeit aussieht, ist unterm Strich jedoch ein überschaubarer Aufwand.

Die genaue Methode habe ich Dir in diesem Artikel bereits aufgeschrieben. Im Grunde genommen willst Du einfach mehrere unterschiedliche Bilder mit unterschiedlichen Überschriften und Beschreibungen erstellen. So hast Du 1. genug Pins und kannst 2. gleich testen, welche Bilder und Beschreibungen für Dich besonders gut funktionieren.

Pinterest-Strategie: so erhöhst Du Deine Reichweite und findest Follower

Kommen wir nun zum Herzstück: Deiner Pinterest Strategie. Denn die Art und Weise, was, wann und wie Du auf Pinterest teilst, ist elementar für Deinen Erfolg und wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

  • Die Nachfrage nach Deinen Inhalten (wer das veröffentlicht, wonach gesucht wird, bekommt automatisch viele Besucher)
  • Die Qualität Deiner Beschreibungen (wer seine Inhalte für die Keywords optimiert, nach denen auch gesucht wird, wird im Algorithmus weit oben ranken)
  • Wie Du Pinterest nutzt (wer das tut, was Pinterest sich wünscht, dessen Inhalte werden vorrangig gezeigt)

 

Die Pinterest-Marketing-Strategie für optimale Reichweite

Aus diesem Grund ist es mit einer “einfachen” Pinning-Strategie nicht getan. Vielmehr willst Du systematisch arbeiten und damit bereits bei der Positionierung beginnen. Je besser Du Deine Wunschkunden kennst und je genauer Du weißt, wonach er sucht, desto erfolgreicher wirst Du auch auf Pinterest sein.

Nachfrage nach Deinen Inhalten

Denn Du kannst Pinterest noch so perfekt nutzen. Wenn Deine Inhalte nicht nachgefragt und gesucht werden, wirst Du keinen (oder nur geringen) Erfolg haben. Dies gilt übrigens nicht nur für Pinterest, sondern auch generell für Deinen Blog.

Alles beginnt also mit der Auswahl Deiner Themen für den Blog. Konzentrierst Du Dich hier auf die richtigen Inhalte, wirst Du Dich auch auf Pinterest viel leichter tun.

 

Doch was sind die richtigen Themen?

Genau die, nach denen Deine Zielgruppe sucht. Dies sind meisten die “üblichen Einsteigerthemen”. Beim Thema Joggen sind das z.B. “Joggen für Anfänger” oder “Trainingsplan”. Diese werden in der Regel oft gesucht und dementsprechend häufig können auch Deine Pins zu diesen Themen besucht werden.

 

Deine Keywords und Beschreibungen

Die “richtigen” Inhalte sind der eine Baustein. Der nächste ist die strategische Ausstattung dieser Inhalte mit den optimalen Keywords. Sprich mit den Begriffen und Phrasen, nach denen auch tatsächlich gesucht wird.

Denn selbst die besten Inhalte helfen Dir nicht, wenn Du sie nicht so optimierst, dass sie auch gefunden werden.

 

Platzierung der Keywords

Neben der Auswahl der Keywords, ist auch deren Platzierung relevant. Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung, an welchen Stellen Du Deine Keywords platzieren möchtest:

  • In Deinen Profilnamen
    • Ergänze Deinen Profilnamen um 1-2 wesentliche Keywords
    • Hier möchtest Du die „wichtigsten“ Keywords auswählen, mit denen Du in jedem Fall gefunden werden willst
  • In jeder Überschrift
    • Jede Deiner Überschriften sollte das für den Blog-Artikel relevante Keyword enthalten
    • Mache Deine Überschriften möglichst interessant, um die Klickwahrscheinlichkeit zu erhöhen
    • Wenn Du Rich Pins nutzt, zieht sich Pinterest automatisch die Überschrift Deines Blog-Artikels
  • In jeder Pin-Beschreibung
    • Deine Pin-Beschreibungen können bis zu 500 Zeichen lang sein – mobil werden jedoch nur 100 Zeichen angezeigt: das Wichtigste sollte möglichst weit nach vorne!
    • Die Pin-Beschreibung dient dazu,
      • Deine Pins such- und findbar zu machen
      • Deinen idealen Kunden dazu zu bringen, mehr lesen zu wollen
    • Idealerweise besteht Deine Pin-Beschreibung aus 1-2 Sätzen; es ist jedoch auch möglich mehrere Keywords ans Ende zu stellen
  • In jede Pinnwand-Beschreibung
    • Füge jeder Deiner Pinnwände eine 1-3 Sätze lange Beschreibung hinzu, die alle wesentlichen Keywords für diese Pinnwand enthält
    • Bekommst Du nicht alle Keywords „unter“, füge die verbliebenen als Aufzählung ans Ende Deiner Beschreibung
    • Bedenke aber: Der Smart Feed misst auch die Relevanz von Pins zu Pinnwand -> beschränke Dich also wirklich auf die wesentlichen Keywords!

 

Deine Aktivitäten auf Pinterest

Zu diesem Punkt komme ich nun detailliert zu sprechen und zeige Dir genau, was Du wie auf Pinterest tun möchtest, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen.

 

Kuratieren statt sammeln

Zuerst einmal möchte ich aber noch einmal darauf hinweisen, dass Du ab sofort nicht mehr sammeln, sondern kuratieren willst. Du stellst auf Deinem Profil Informationen für potenzielle Kunden zusammen, also zu den Themen, die sie beschäftigen und nach denen sie im Internet suchen.

Im besten Fall ist Dein Profil das perfekte Nachschlagewerk zu Deinem Thema.

 

Ein Beispiel:

Stell Dir vor, Du willst eine Rundreise mit dem Auto durch Spanien organisieren. Nach welchen Informationen wirst Du vermutlich suchen?

Nach Tipps zu

  • möglichen Routen
  • den Orten auf dem Weg
  • Sehenwürdigkeiten
  • Restaurants
  • Hotels und
  • allgemeinen Tipps zu Rundreisen mit dem Auto

 

Und nun stell Dir vor, wie das perfekte Pinterest-Profil aussehen würde, das Du in der Situation finden könntest? Genau: es enthält Pinnwände und Pins zu genau den Themen, die ich gerade genannt habe. Es soll alles beinhalten, was Du für die Planung Deiner Reise brauchst.

Und genau das willst Du auch für Dein Profil anstreben.

 

Reichweite erhöhen durch ausreichend Bewegung auf Pinterest

Ein wesentliches Erfolgskriterium auf Pinterest ist die Aktivität; sprich: die reine Menge an Dingen, die Du täglich auf Pinterest tust:

  • Pinne circa 50 Pins pro Tag
    • Es gibt keine “richtige” Zahl; die Ergebnisse vieler erfolgreicher Pinner liegen irgendwo zwischen 20 und 80 Pins am Tag; die meisten haben jedoch mit rund 50 Pins den größten Erfolg
  • Pinne regelmäßig und häufig
    • Regelmäßig bedeutet, dass Du jeden Tag der Woche die gleiche Menge an Pins pinnen möchtest.
    • Häufig heißt, dass Du mehrmals am Tag, neue Inhalte auf Pinterest heften möchtest.
  • Wenn Du nicht alles manuell pinnen willst, nutze ein Scheduling-Tool, wie Tailwind oder BoardBooster
    • Alle Infos hierzu findest Du im Kapitel “Die richtigen Pinterest-Tools für Deinen Erfolg”
  • Pinne „alte“ Inhalte hin und wieder erneut mit neuem Bild/neuer Beschreibung
    • Ich sagte ja bereits, dass Pinterest neue Pins für alte Inhalte gerne mag; dies möchtest Du nutzen und regelmäßig neue Pins für alte Inhalte erstellen

 

Mein Tipp für Neulinge

Wenn Du noch ganz neu bei Pinterest bist, mag sich das auf den ersten Blick nach ziemlich viel Arbeit anhören. Doch es gibt da einen Trick!

Beginne zuerst mit Deinen aktuell beliebtesten Blog-Artikeln. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie Dir auch auf Pinterest die meisten Besucher bringen. Für diese Artikel willst Du zuerst Pins erstellen bzw. immer neue Pins kreieren.

Erst wenn Du das erledigt hast, willst Du Pins für die weniger oft gelesenen Inhalte erstellen.

 

Reichweite erhöhen durch genug Zeit auf Pinterest

Pinterest bewertet es positiv, wenn Du viel Zeit auf der Plattform verbringst. Aus diesem Grunde solltest Du Dich am besten täglich mindestens 1x auf der Plattform einloggen und dort aktiv sein, z.B. pinnen oder kommentieren.

Entgegen der landläufigen Meinung ist es übrigens völlig egal, ob Du manuell pinnst, oder ein Scheduling-Tool verwendest. Der Algorithmus macht darin keinen Unterschied.

Doch wenn Du vom Algorithmus als aktiv eingestuft werden willst, ist es die logische Konsequenz, dass Du einen Teil manuell pinnst. Wie sollst Du sonst aktiv auf der Pinnwand sein?!

 

Reichweite erhöhen durch ausreichend eigene Inhalte

Achte darauf, ausreichend eigene Inhalte zu pinnen. Pinterest selber sagt, es reiche prinzipiell aus, ausschließlich eigene Inhalte zu teilen. Dies wird jedoch für die allermeisten von uns kaum machbar sein, erst recht nicht zu Beginn.

In diesem Fall, so rät Pinterest, solle man so viele eigene Inhalte pinnen, wie möglich und den Rest mit fremden Pins ergänzen. Zu Beginn wirst Du also vermutlich nur 10% eigene Inhalte haben, was aber völlig ok ist.

Nach und nach wirst Du mehr Pins erstellen und so die Quote mit der Zeit anpassen. Irgendwann sollten es mindesten 50% eigene Inhalte sein. Dies erreichst du am leichtesten, wenn Du

  • mehrere Pins pro Blog-Artikel erstellst und
  • immer mal wieder neue Pins für gut funktionierende Inhalte teilst.

 

Im Optimalfall sieht Deine Pinnwand dann so aus:

Reichweite erhöhen durchs Boosten gut laufender Pins

Wie ich ja bereits sagte, willst Du mehr von den Dingen tun, die bereits gut laufen. Dementsprechend willst Du gut funktionierenden Inhalte:

  • Boosten, indem Du sie erneut pinnst
  • “Aktualisieren”, indem Du neue Pins erstellst und die alten Pins mit neuen Beschreibungen teilst

 

Das komplette Interview mit Pinterest zu den aktuellen Trends und To Do’s

Ende April 2018 hat Pinterest ein Interview mit Tailwind geführt und darin eine Menge hilfreicher Informationen geteilt, wie Du die Plattform nutzen solltest. (Das Video ist allerdings auf Englisch)

Reichweite erhöhen durchs Boosten gut laufender Pins

Wie ich ja bereits sagte, willst Du mehr von den Dingen tun, die bereits gut laufen. Dementsprechend willst Du gut funktionierenden Inhalte:

  • Boosten, indem Du sie erneut pinnst
  • “Aktualisieren”, indem Du neue Pins erstellst und die alten Pins mit neuen Beschreibungen teilst

 

Das komplette Interview mit Pinterest zu den aktuellen Trends und To Do’s

Ende April 2018 hat Pinterest ein Interview mit Tailwind geführt und darin eine Menge hilfreicher Informationen geteilt, wie Du die Plattform nutzen solltest. (Das Video ist allerdings auf Englisch)

Pinterest-Anleitung für Einsteiger: In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Auftritt, mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Email-Liste. #pinterest #pinterestmarketing #pinteresttipps

Mach den Pinterest-Minikurs

In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Profil, signifikant mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Emailliste!

Melde Dich einfach für meinen wöchentlichen Newsletter an (Du erhältst ihn immer am Mittwoch) – dann bekommst den Pinterest-Minikurs, das Passwort zu meiner Online-Bibliothek und eine exklusive Einladung in meine Facebook-Gruppe zur Begrüßung dazu! (Alles Informationen zum Newsletter findest Du hier und in der Datenschutzerklärung)

Die richtigen Pinterest-Tools für Deinen Erfolg

Wie Du im Kapitel Strategie schon erfahren hast, willst Du viele Pins zu möglichst vielen unterschiedlichen Zeiten pinnen.  Ganz ehrlich, das ist manuell kaum zu schaffen, wenn Du nicht Dein komplettes Leben auf Pinterest verbringen willst.

Aus diesem Grunde empfehle ich Dir, ein Scheduling-Tool zu nutzen, um Dir die Arbeit zu erleichtern.

 

BoardBooster* und Tailwind: die Scheduling-Tools für Pinterest

Die bekanntesten beiden Tools sind dabei BoardBooster und Tailwind. Diese sind explizit auf Pinterest ausgerichtet und daher viel besser geeignet, als die sonstigen Tools da draußen, die eher allgemein für Social Media gedacht sind.

Meiner Meinung nach erleichtern sie die Arbeit kaum. Aus diesem Grunde stelle ich auch “nur” die beiden “großen” Tools vor.

Dazu solltest Du wissen, dass beide Tools prinzipiell gleich gut funktionieren. Sie sind jedoch komplett anders aufgebaut, so dass es ganz einfach persönliche Präferenzen gibt. Mein Favorit ist BoardBooster*. Ich nutze das Tool nahezu ausschließlich und pinne nur ganz selten Inhalte mit Tailwind.

 

BoardBooster-Anleitung

BoardBooster hat insgesamt 4 Funktionen, die ich Dir im Folgenden vorstellen werde. Dabei arbeitet das Tool mit sogenannten “Feeder-Boards”. Das sind geheime Pinnwände, auf denen Du die Inhalte sammelst, die BoardBooster dann für Dich pinnt.

Die Preise beginnen bei humanen 5 USD in Monat und steigen, je nach Anzahl der Pins, die das Tool für Dich teilt.

 

Scheduling

Die Scheduling-Funktion übernimmt die Planung der Pins für Dich. So werden die Pins

  • verteilt über den Tag und
  • zu den besten Zeiten gepinnt

BaodBooster pinnt die Pins von Deinen geheimen “Feeder-Boards” auf Deine öffentlichen Pinnwände und zwar genau in der Frequenz, in der Du es vorgibst.

Der Vorteil: Du setzt das System einmal auf und musst dann nur noch darauf achten, dass Deine “Feeder-Boards” niemals leer werden. Hierzu reicht etwa 1 Stunde pro Woche locker aus.

Um das Scheduling einzustellen, meldest Du Dich in BoardBooster an und klickst anschließend im Menü auf “Pinning Tools” und dann “Scheduler”.

Boards hinzufügen

Im sich dann folgenden Menü klickst Du auf “Add Boards” und wählst alle Pinnwände aus, die Du mit BoardBooster bespielen möchtest und klickst auf “Continue”.

Anschließend zeigt Dir BoardBooster ein Fenster, in dem Du festlegen kannst, wie viele Pins pro Tag und in welchem Zeitfenster gepinnt werden sollen. Triff hier Deine Auswahl und klicke anschließend auf “submit”.

Nun erstellt BoardBooster automatisch ein geheimes “Feeder-Board” für jede Pinnwand, die Du ausgewählt hast und es kann losgehen.

Änderungen sind natürlich auch später noch jederzeit möglich, indem Du die individuellen Einstellungen jeder Pinnwand bearbeitest. Gehe hierzu einfach auf die entsprechende Pinnwand, klicke auf das “Zahnrad” und bearbeite die Einstellungen.

Looping

Beim Looping pinnt BoardBooster automatisiert die alten Pins auf einer Pinnwand erneut. Dadurch landen ältere Pins automatisch wieder ganz oben auf einer Pinnwand und geraten so nicht in Vergessenheit.

Natürlich macht das erst Sinn, wenn bereits einige Pins auf einer Pinnwand gespeichert wurden. So ab ca. 50-100 Pins kannst Du beginnen, sie zu loopen.

Das tolle an der Funktion: BoardBooster löscht die “alten” Pins automatisch, so dass nicht unendlich viele Duplikate entstehen.

Um Looping einzustellen, gehst Du wieder ins Menü auf “Pinning Tools” und wählst diesmal “Looping” aus. In der dann folgenden Ansicht, findest Du eine Übersicht aller Pinnwände und kannst diese bearbeiten. Entweder jede einzeln, oder mehrere gleichzeitig mittels des “bulk edit”-Buttons rechts oben.

Einstellungen

Im dann folgenden Menü hast Du eine Menge Einstellungsmöglichkeiten; die wichtigsten stelle ich Dir hier vor:

  • Status: zeigt an, ob diese Pinnwand geloopt wird, oder nicht
  • Frequency: zeigt an, ob nur einer, oder mehrere Pins pro Tag geloopt werden
  • Setting: gibt die Zeitintervalle vor. Bei Basic gibt es nur einen Intervall, bei Advanced, 2
  • Pins per day: zeigt an, wie viele Pins pro Tag geloopt werden
  • Pin selection method: hier kannst Du auswählen, in welcher Reihenfolge die Pins geloopt werden. Du hast 3 Varianten zur Auswahl: älteste zuerst, neueste zuerst oder zufällig. Ich empfehle, die ältesten zuerst zu loopen.
  • Aspect ratio filter, Pin owner filter und Website domain filter: wenn Du magst, kannst du bestimmte Pins vom Looping ausschließen. Ich nutze diese Funktion nicht und loope grundsätzlich alle Pins.
  • Automatic deduplication: hier gibts Du an, ob und wann Pinterest die nun doppelten Pins löschen soll. Ich lasse sie nach 7 Tagen löschen und lasse nur dann Duplikate stehen, wenn sie über 50 repins erzielt haben
  • Pins with comments: bei mir gibt es üblicherweise keine Kommentare (oder nur ganz selten) zu meinen Pins; daher habe ich diese Funktion ausgeschaltet. Ist dies bei Dir anders, willst Du die Funktion “enablen” und Pins ab einer bestimmten Anzahl an Kommentaren stehen lassen.

 

Capaigns

Die dritte Funktion bei BoardBooster sind die sogenanten “Campaigns”.

Es gibt 3 Arten von Kampagnen:

  • Random Campaign: hiermit hast Du die Möglichkeit, Pins von einem bestimmten Board (welches Du festlegst) auf eine beliebig große Zahl anderer Pinnwände zu pinnen. Du musst lediglich die Anzahl pro Tag und die Frequenz festlegen.
    Diese Art von Campaign eignet sich hervorragend, um mehrere Gruppenpinnwände gleichzeitig zu bespielen. So kannst Du z.B. Deine Pins zuerst auf Deine Pinnwände pinnen und anschließend von BoardBooster im Rahmen einer Kampagne “verteilen” lassen
  • Scheduled Campaign: bei Scheduled Campaign kannst Du genau festlegen, welche Pins, wann auf welche Pinnwände gepinnt werden sollen. Dies ist z.B. toll, wenn Du mehrere Pins für einen Artikel erstellt hast und nicht alle gleichzeitig pinnen willst
  • Pin Sourching Campaign: Im Rahmen einer Pin Sourching Campaign “überwacht” Pinterest von Dir festgelegte Pinnwände und pinnt anschließend die erfolgreichsten Pins dieser Pinnwände nach Deinen Vorgaben auf Deine Boards.

Tribes

Tribes sind gemeinsame “Sammelstellen” für Pins. Alle Mitglieder eines Tribes teilen ihre besten Inhalte in einem Tribe (üblicherweise nach entsprechenden Vorgaben) und nutzen dann diese Sammlung als Quelle für ihre eigenen Pinnwände.

Der Vorteil ist:

  • Du hast so immer ausreichend und gute Inhalte zum Pinnen zur Hand
  • Deine Pins bekommen massiv Reichweite, weil alle Tribe-Mitglieder sich durch das Pinnen der fremden Inhalte unterstützen

 

Tribes beitreten

Um einem Tribe beizutreten, wähle im Menü den Punkt “Tribes” aus und mache Dich (am besten über die Suchfunktion) auf die Suche nach thematisch passenden Tribes.

Hast Du einen oder mehrere passende entdeckst, klicke auf “join”. Anschließend bekommst Du die Regeln des jeweiligen Tribes angezeigt. Diese willst Du akzeptieren und dann Deine Anfrage abschließen.

Sobald Deine Anfrage genehmigt wurde, kannst Du teilnehmen.

Neben den sogenannten “Open Tribes” gibt es übrigens noch geheime Tribes, die nicht einfach so in BoardBooster gelistet sind. Von diesen musst Du über andere Wege erfahren, da es einer Einladung bedarf, um diesen beizutreten.

Tailwind-Anleitung

Die Alternative zu BoardBooster ist Tailwind. Das Programm funktioniert ein wenig anders, ist jedoch keinesfalls schlechter oder besser. Ganz im Gegenteil. Im Grunde müsstest Du beide Tools nutzen, wenn Du die optimalen Funktionen vereinen willst.

Damit meine ich insbesondere eine Funktion: BoardBooster repinnt bestehende Pins – es erstellt also ein Duplikat. Tailwind hingegen pinnt jeden Pin neu; so dass daraus kein Repin resultiert, sondern ein komplett neuer Pin. Dies macht in den Feinheiten des Algorithmus durchaus einen Unterschied, ist aber für Anfänger nicht so relevant.

Tailwind hat darüber hinaus einen Festpreis; d.h. für einen fixen Preis pro Monat kannst Du so viele Pins planen, wie Du willst.

 

Planung

In Tailwind planst Du jeden Pin einzeln, nach einem vorab von Dir festgelegten Schema. Du bestimmst die Anzahl der Pins pro Tag vorab und dann für jeden Pin einzeln, wann er veröffentlicht wird und auf welcher Pinnwand.

Dies ist deutlich detaillierter, als Du es bei BoardBooster bestimmen kannst. Gut für Pins, die Du explizit planen willst, schlecht, was den Aufwand betrifft.

Um Deine Planung zu erstellen, gehst Du zuerst im Menü links auf “Publisher” und dort auf “Schedule”. Hier gibt Tailwind Dir einen Schedule vor, den Du jedoch beliebig anpassen und erweitern kannst.

Steht Dein Schedule, willst Du im Menü auf den Punkt Scheduled-Pins wechseln. Dort kannst Du entweder Pins direkt planen oder Dir Deine geplanten Pins ansehen. Alternativ kannst Du Inhalte für Tailwind auch einfach mit der Chrome-Extension planen. So geht es noch schneller.

 

Tribes

Tribes funktionieren auf Tailwind genauso, wie auf BoardBooster. Auch hier gibt es einen extra Menüpunkt und sowohl öffentliche, als auch geheime Tribes.

Grundätzlich sind die Regeln in BoardBooster Tribes strenger (weil genauer), aber vom Konzept ist beides identisch.

 

BoardBooster oder Tailwind – für welches Tool solltest Du Dich entscheiden?

Prinzipiell sind beide Tools wunderbar geeignet, Dein Pinterest zu automatisieren und Dir zu dem Wachstum zu verhelfen, nach dem Du Dich sehnst. Ich sage immer, die Entscheidung ist von der persönlichen Präferenz abhängig. Die Erfolge, die jemand hat, sind nicht auf ein Tool zurückzuführen, sondern auf andere Dinge.

Mein Tipp: Beide Tools bieten einen gratis-Test. Nutze diesen und finde für Dich heraus, mit welchem Tool Du lieber arbeitest und nutze dann das, mit dem Du am besten zurecht kommst.

Pinterest-Gruppenboards: so nutzt Du sie richtig

Nachdem Du nun weißt, wie Du Deine eigenen Pinnwände einrichtest und bepinnst, will ich Dich in diesem Kapitel an die Gruppenpinnwände heranführen. Denn sie können der Turbo für Deine Reichweite auf Pinterest sein.

Ich sage bewußt können, denn es klappt leider nicht in jeder Nische gleich gut.

Wie ich ja bereit erklärt habe, sind Gruppenbaords Pinnwände, die gleichzeitig von mehreren Nutzer bepinnt werden. Sie erscheinen bei jedem Teilnehmer im Profil, “gehören” jedoch demjenigen, der die Pinnwand erstellt hat.

Gruppenboards brauchen eine Voraussetzung, um Dir viel zu bringen: sie müssen aktiv sein. Das bedeutet, dass sie aktive Mitglieder brauchen, die ihre Pins nicht nur auf das Board pinnen sondern auch aktiv Pins vom Boards auf ihre eigenen Pinnwände teilen.

Ist diese Voraussetzung gegeben, funktionieren sie wunderbar. Klappt das nicht, wirst Du vermutlich leider nicht viel Traffic über die Pinnwand bekommen.

 

So erstellst Du Gruppenboards

Eine Gruppenpinnwand erstellst Du genau so, wie eine “normale” Pinnwand. Du gehst in Dein Profi und dort auf “Pinnwände”. Anschließend klickst Du auf das weiße Plus und erstellst Dein Board.

Sobald Deine Pinnwand erstellt ist, bearbeitest Du sie, indem Du auf den Stift links oben klickst. Dort gibts Du die Beschreibung ein (im Falle eines Gruppenboards sind das üblicherweise die Regeln und die Anleitung, wie jemand der Pinnwand beitritt) und gibst anschließend im Feld “Mitwirkende” die Email-Adressen Deiner Mitpinner ein. Und schon ist aus einer normalen Pinnwand, ein Gruppenboard geworden.

Achte nun noch darauf, im Pinnwand-Titel zu erwähnen, dass es sich um ein Gruppenboard handelt, damit zukünftige Teilnehmer Dich bzw. Deine Pinnwand auch über die Suchfunktion finden können.

 

So erkennst Du Gruppenboards

Gruppenpinnwände erkennst Du übrigens daran, dass sie ein anderes Logo haben, als “normale” Pinnwände. Auf dem Bild kannst Du gut erkennen, dass die Gruppenpinnwände einen kleine Kreis vor dem Bild haben, in dem mehrere Bilder zu sehen sind. Daran erkennst Du, dass es ein Gruppenboard ist.

So findest Du Gruppenpinnwände

Gruppenboards zu finden ist nämlich reichlich tricky in Pinterest, da Du die Pinnwände in den Suchergebnissen nicht nach “Pinnwandart” selektieren kannst.

Daher hat es sich zum Glück mittlerweile eingebürgert, die Pinnwand mit dem Zusatz “Gruppenboard” oder “Gruppenpinnwand” zu versehen. Das ist noch immer nicht perfekt, aber besser als gar nichts.

Gib also in die Suchleiste Deine Themen in Kombination mit dem Begriff Gruppenpinnwand/Gruppenboard ein und Du solltest fündig werden.

Klappt das nicht, empfehle ich Dir, mal die Profile anderer Pinner in Deiner Nische durchzusehen und zu schauen, an welchen Gruppenpinnwänden sie beteiligt sind. So hast Du ebenfalls eine gute Chance, brauchbare Gruppenboards zu finden.

 

Liste deutscher Gruppenboards

Einige Blogger haben sich bereits die Mühe gemacht und Listen mit deutschen Gruppenpinnwänden zusammengestellt:

  • Lexa von Lexas Leben hat die vermutlich umfassendste Liste erstellt 
  • Jenny von Tulpentag hat auch eine Liste veröffentlicht

 

So erkennst Du gute Gruppenpinnwände

Zu Beginn sagte ich ja bereits, dass Gruppenpinnwände nur dann eine hilfreiche Angelegenheit sind, wenn sie aktiv sind. Tritt daher bitte nicht einfach wahllos jeder Gruppenpinnwand bei, sondern teste sie zuerst auf “Qualität”.

Gute Gruppenpinnwände:

  • Sind relevant für Deine Nische
  • Haben ein eng gefasstes Thema (zu allgemeine Pinnwände helfen Dir nicht)
  • werden regelmäßig bepinnt (je mehr Bewegung auf der Pinnwand ist, desto besser)
  • enthalten hochwertige Pins (Nutzer pinnen hier ihre besten Artikel)

 

So trittst Du Gruppenboards bei

Hast Du passende Pinnwände gefunden, willst Du ihnen zuerst einmal beitreten. Denn erst dann kannst Du mitpinnen.

In vielen Pinnwänden findest Du die “Beitrittsanleitung” in der Pinnwandbeschreibung. Üblicherweise willst Du dem Eigentümer eine kurze Email schreiben, ihm Deinen Wunsch übermitteln und einen Link zu Deinem Profil mitschicken. Der Eigentümer schickt Dir dann über Pinterest eine entsprechende Einladung und schon kannst Du mitmachen.

Findest Du in der Beschreibung keine Anleitung, empfehle ich Dir, dem entsprechenden Eigentümer einfach eine Email zu schreiben. Es ist zwar auch möglich, Nachrichten über Pinterest zu verschicken, doch diese gehen leider oftmals unter.

 

So nutzt Du Gruppenpinnwände strategisch

Die oberste Regel für Gruppenpinnwände lautet: halte Dich an die Gruppenregeln.

Diese sind von Pinnwand zu Pinnwand oftmals komplett unterschiedlich und bestimmen, was Du auf so einer Pinnwand tun kannst und sollst.

Aber natürlich ist, wie bei allem, was in Gruppen passiert, jeder für die Qualität und das Gelingen verantwortlich. Daher willst Du Deine Gruppenpinnwände auch mit Deinem besten Content bespielen.

Macht das jeder Teilnehmer, ist die Pinnwand voll mit tollen Inhalten, die dann wiederum von den Mitgliedern weitergepinnt werden. So entsteht ganz schnell der gewünschte Multiplikationseffekt.

Wie geht’s weiter:

  • Folge mir auf Pinterest
  • Pinne diese Anleitung auf eine Deiner Pinnwände, wenn sie Dir weiterhelfen konnte
  • Melde Dich für den gratis Pinterest-Minikurs an und lerne noch mehr über die perfekte Nutzung von Pinterest
  • Komme in meine Pinterest-Facebook-Gruppe, wo ich regelmäßig neuen Input zum Thema gebe, Du Dich mit anderen Pinnern austauschen kannst und ich für Fragen zur Verfügung stehe

 

Pinterest-Anleitung für Einsteiger: In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Auftritt, mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Email-Liste. #pinterest #pinterestmarketing #pinteresttipps

Mach den Pinterest-Minikurs

In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Profil, signifikant mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Emailliste!

Melde Dich einfach für meinen wöchentlichen Newsletter an (Du erhältst ihn immer am Mittwoch) – dann bekommst den Pinterest-Minikurs, das Passwort zu meiner Online-Bibliothek und eine exklusive Einladung in meine Facebook-Gruppe zur Begrüßung dazu! (Alles Informationen zum Newsletter findest Du hier und in der Datenschutzerklärung)

*) Affiliate-Link: Der Text enthält einen Affiliate-Link zu BoardBooster. Dies bedeutet, dass ich ein wenig Geld spare, solltest Du Dich über diesen Link bei BoardBooster anmelden. Für Dich ändert sich dadurch nichts.

Das könnte Dich auch interessieren

Deine ersten 1.000 Follower auf Pinterest bekommen – so geht’s

Deine ersten 1.000 Follower auf Pinterest bekommen - so geht’s Alina Du machst Dir Sorgen, weil Du noch (zu) wenige Follower auf Pinterest hast? Auf Pinterest geht es in erster Linie darum, Traffic für die Webseite zu gewinnen. Aber eben nicht nur. Oder anders...

Pinterest: diese Überschriften werden besonders oft geklickt

Pinterest: diese Überschriften werden besonders oft geklickt Alina Wenngleich Dich natürlich auch Reichweite auf Pinterest langfristig weiterbringt, ist Dein vorrangiges Ziel sicher, Klicks zu erzielen und dadurch Blog-Leser und Webseiten-Besucher zu gewinnen. Doch...

Pinterest-Strategie: Hast Du diese Dinge bereits ausprobiert?

Pinterest-Strategie: Hast Du diese Dinge bereits ausprobiert? Alina Bist Du auch noch auf der Suche nach der perfekten Pinterest-Strategie? Dieser einen Anleitung, die Dir GENAU sagt, was Du wann und wie tun musst?   Dann muss ich Dich leider enttäuschen. Die gibt es...