inklusive umfangreichem Pinterest-Starter-Kit

Wie funktioniert Pinterest: Wie Du Deine Pinnwände und Pins optimierst, damit sie reihenweise neue Besucher anziehen

In dieser 4-teiligen „wie funktioniert Pinterest“-Serie zeige ich Dir, wie Du Dein Profil, Deine Pinnwände und Deine Pins einrichten musst und wie Du Pinterest strategisch richtig nutzt, damit Du massenweise kostenlosen Traffic auf Deine Webseite bringst und so neue Kunden gewinnst. Hier sind alle 4 Teile:

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Wie funktioniert Pinterest: Wie Du Deine Pinnwände und Pins optimierst, damit sie reihenweise neue Besucher anziehen

Obendrauf bekommst Du von mir noch das 4-teilige Pinterest-Starter-Kit, mit der Checkliste für Deiner Pinterest-Strategie, dem perfekter Pin Cheatsheet, meinen besten Canva-Vorlagen und dem Pinterest-SEO-Guide.

Nachdem wir uns im ersten Teil der Serie „wie funktioniert Pinterest“ ja bereits Dein perfektes Profil erstellt haben, geht es im zweiten Teil um Deine Pinnwände und Pins. Denn auch sie sind ein elementarer Bestandteil Deiner erfolgreichen Pinterest-Strategie.

Privates Profil vs. Business Profil

Im Gegensatz zu Deinem privaten Pinterest-Konto, was Du vielleicht schon hattest, wirst Du zukünftig keine Pins mehr für Dich sammeln, sondern nur noch für Deine Zielgruppe.

Wenn Du bisher also zum Beispiel Koch- und Backrezepte gesammelt hast, oder Ideen für Deinen nächsten Urlaub, dann haben sie – sofern Dein Business nicht in die Richtung geht – ab sofort auf Deinen Pinnwänden nichts mehr zu suchen.

Pinnwände aufräumen

Dein erster Schritt ist es als, etwaige bestehende Pinnwände aufzuräumen. Dies kannst Du tun, indem Du entweder

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Die Pinnwand löschst

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Die Pinnwand auf geheim umstellst

Um Pinnwände auf Geheim umzustellen, gehst Du einfach auf die entsprechende Pinnwand und klickst einfach auf den stift links oben. Dann erscheint folgendes Pop-up:

Hier stellst Du einfach auf Geheim um und schon kann niemand, außer Dir, die Pinnwand mehr sehen.

Pin it!

Pinnwände erstellen

Sind Deine alten Pinnwände gelöscht, oder auf geheim umgestellt, geht es ans Erstellen neuer Pinnwände. Dies sollten etwa 10-15 Pinnwände sein, die eine möglichst hohe Relevanz für Deine Inhalte und Zielgruppe haben. Sieh es als Deinen Service an, dass Du die perfekten Pinnwände für Deine Zielkunden aufbaust und mit möglichst hilfreichen Inhalten bepinnst.

Deine Pinnwände solltest Du anschließend mit möglichst SEO-optimierten Namen versehen, damit sie von Deinen Lesern leicht gefunden werden können. Je mehr die Namen den Suchbegriffen Deiner Kunden entsprechen, desto leichter werden sie Deine Pinnwände finden.

Sollten Dir im ersten Schritt jetzt nicht sofort 15 optimale Keywords und Pinnwand-Namen einfallen, rate ich Dir, Dir etwas Zeit zu nehmen und zuerst einmal alle Keywords zu brainstormen, die Dir für Deine Zielgruppe einfallen. Aus dieser Liste kannst Du dann in einem zweiten Schritt die 10-15 besten auswählen und diese für Deine Pinnwände nutzen.

Pinnwand-Beschreibungen hinzufügen

Neben einem aussagekräftigen Namen brauchen Deine Pinnwände auch noch eine SEO-optimierte Beschreibung.

Am schönsten wird es, wenn Du Dir 1-3 Sätze einfallen lässt, die gespickt sind mit Keywords für die Du gefunden werden willst. Achte aber darauf, dass Du Deiner Marke trotz aller Optimierung treu bleibst und nutze jetzt keine blumigen Formulierungen, wenn Du sonst sehr sachlich schreibst usw.

Die Beschreibung kannst Du übrigens eingeben, wenn Du auf der jeweiligen Pinnwand auf den Stift klickst.

Pinnwände sortieren

Damit Dein Profil optimal gestaltet ist, solltest Du Deine Pinnwände nach Relevanz sortieren. Du fängst mit der relevantesten Pinnwand an; die am wenigsten hilfreiche kommt ganz ans Ende.

Und wundere Dich bitte nicht – das ist ein wenig fummelig und braucht etwas Geduld ;-).

Übrigens: Du solltest unbedingt auch eine Pinnwand erstellen, auf der Du ausschließlich Deine eigenen Inhalte Pinnst. Diese ist Deine relevantes Pinnwand und gehört dementsprechend ganz man den Anfang.

Pinnwand-Cover erstellen

Wenn Du auf mein Profil schaust, wird Dir sicher schon aufgefallen sein, dass jede meiner Pinnwände ein „Titelbild“ hat bzw. ein „Board-Cover“ wie es in der Pinterest-Sprache heißt.

Sie sorgen für einen insgesamt aufgeräumten Look und zeigen dem Besucher so schnell und einfach, worum es in dem jeweiligen Board geht.

Es ist nicht zwingend erforderlich, dass Du Dir solche Cover erstellst, aber ich bin ein großer Fan von diesem aufgeräumten Look.

Um Board-Cover einzurichten, benötigst Du zuerst einmal einheitliche Bilder. Am besten erstellst Du sie in Canva oder Picmonkey. Eine ausführliche Anleitung, wie Du Deine Pinterest-Bilder in Canva erstellst, findest Du hier (LINK!) auf meinem Blog.

Dein Board-Cover sollte folgende Voraussetzung erfüllen:

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800×800 Pixel groß sein
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zu Deiner Marke passen
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den Titel der jeweiligen Pinnwand gut lesbar anzeigen

Wenn Du Deine Board-Cover erstellt hast, kannst Du sie wie folgt installieren:

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Gehe auf die jeweilige Pinnwand
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Klicke auf das weiße Pluszeichen (Pin merken)
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Wähle als Quelle Dein Gerät und lade das entsprechende Bild hoch
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Im nächsten Schritt klick links oben auf den Stift
N
Klicke im sich dann öffnenden Pop-up Cover ändern und lege das Cover fest
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FERTIG 🙂

Schaufenster einrichten

Neuerdings bietet Pinterest auch die Funktion sogenannte „Schaufenster“ einzurichten. Dies sind 5 rotierende Pinnwände, die Du ganz oben in einem Profil findest. Um sie einzurichten, klicke einfach auf das weiße Kreuz und wähle Deine 5 relevantesten Pinnwände aus

Pinnwände befüllen

Nun wird es Zeit, Deine Pinnwände zu füllen. Pinne im ersten Schritt mindestens 20 Pins auf jede Wand. Wenn Du mehr findest – umso besser; für den Anfang sind 20 aber erst einmal genug.

Das dauert nun leider ein wenig, ist aber erforderlich, damit Leben in Dein Profil kommt und Deine Besucher keine leeren Pinnwände vorfinden. Wenn es Dir in einer Sitzung zu lange dauert, nimm Dir jeden Tag 2-3 Pinnwände vor.

Übrigens: wenn Du Leuten folgst, die ebenfalls in Deiner Nische tätig sind, wird sich Dein Start-Feed automatisch mit jeder Menge Pins zu Deinem Thema füllen, so dass Du nie wieder lange nach passenden Pins für Deine Pinnwände wirst suchen müssen.

Pins für Deine Inhalte erstellen

Damit Du über Pinterest Besucher auf Deine Webseite bringen kannst, brauchst Du natürlich auch Pins, die zu Deinen Inhalten verlinken. Optimal ist es, wenn Du Pins für alle Deine Inhalte erstellst. Solltest Du jedoch schon eine Weile bloggen und entsprechend viele Artikel geschrieben habe, rate ich Dir, zuerst mit den besten 5-10 Blogartikeln anzufangen und weitere Pins nach und nach zu erstellen.

Die Formel für perfekte Pinterest-Bilder

Damit Deine Pins in Pinterest gut gesehen werden, hatte ich Dir ja schon im ersten Artikel dieser Serie (LINK) geraten, Rich Pins zu beantragen. Solltest Du das noch nicht getan haben, hole es bitte jetzt nach.

Daneben sollten Deine Bilder folgende Voraussetzungen gefallen:

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Wähle hochformatige Bilder in einer Größe von 735 x1102 px
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Statte jeden Pin mit einer aussagefähigen und gut leserlichen Überschrift aus
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Hinterlege die Schrift mit einem farbigen Hintergrund, um sie besser lesbar zu machen
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Wähle Bilder mit klaren Farben, die zu Deiner Marke passen
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Füge jedem Pin eine Beschreibung hinzu, die auch Dein Keyword enthält
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Füge jedem Pin / jeder Beschreibung einen Call to Action hinzu

Generell gibt es ein paar Erfahrungswerte, was die Bilderauswahl angeht. So werden Bilder mit warmen Farben bevorzugt. Wenn Deine Bilder Personen enthalten, werden sie häufiger geklickt, wenn der Kopf nicht zu sehen ist.

Denke jedoch immer daran, dass Deine Bilder auch zu Deiner Marke passen müssen.

Was Du heute erreicht hast

Wenn Du es bis hierhin geschafft hast, ist Dein Pinterest-Konto nun soweit fertig, dass Du anfangen kannst, es strategisch für Dein Business zu nutzen. Bevor wir uns allerdings der Strategie zuwenden, bekommst Du im dritten Teil noch eine ausführliche Canva-Anleitung von mir, damit Deine Pins wirklich richtig schön werden.

Teile gerne den Link zu Deinem Profil in den Kommentaren mit uns und zeige her, was Du erstellt hast. Auch Fragen und Anregungen sind herzlich willkommen!

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