9 einfache Tipps, um Deine Ziele nie wieder aus den Augen zu verlieren

Im Ziele setzen sind die meisten von uns wirklich weltmeisterlich. Aber, sei ehrlich, hast Du Deine Ziele nie aus den Augen verloren?

Ich schon. Was bei mir beruflich immer top funktioniert hat (da war es meine Hauptaufgabe, dafür zu sorgen, dass der Vertrieb seine Ziele erreichte und sich nicht in der Masse unwichtiger Tätigkeiten verlor), hat privat auch schonmal nicht so optimal funktioniert.

Und warum? Weil ich mindestens einen der folgenden 9 Tipps nicht beherzigt habe…

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Du hast Dir keine konkreten Ziele gesetzt

Um ein Ziel erreichen zu können, musst Du natürlich zuerst einmal eins haben. So weit so selbstverständlich, aber wie sehen Deine Ziele wirklich aus? Sind sie konkret genug formuliert? Oder hast Du Dir eher Ziele gesetzt, die doch etwas vage sind? Z.B. mehr Umsatz zu machen? Oder neue Kunden zu gewinnen?

Das sind zwar auch Ziele, aber letztlich sind sie viel zu ungenau und es ist nicht klar, wann eines dieser Ziele wirklich erreicht ist. 5% mehr Umsatz? Oder vielleicht 10%? Oder bist Du bereits mit 2% mehr zufrieden?

Solche Ziele sind vergleichbar damit, in ein Reisebüro zu gehen und nach Urlaubsreisen nach Spanien zu fragen, aber weder die Dauer anzugeben, noch zumindest grob festzulegen, wo es hingehen soll. Willst du nach Bilbao? Barcelona? Mallorca? Oder vielleicht doch lieber auf die Kanaren?

Sei also bei der Festlegung Deiner Ziele so genau, wie nur eben möglich.

 

Du hast zwar konkrete Ziele, aber keinen Plan

Um Deine Ziele erreichen zu können, brauchst Du einen Plan, der dir sagt, was genau Du wann tun musst, um am Ende das Tages das Ziel auch zu erreichen.

Nehmen wir an, Du möchtest gerne Deinen Umsatz um 10% steigern. Welche Schritte sind dafür genau nötig? Musst Du z.B. dafür auch 10% mehr fürs Marketing aufwenden? Oder jede Woche 5 Kunden anrufen? Sind die 10% aber vielleicht auch nur durch ein neues Produkt oder ein geändertes Angebot realisierbar? Wenn ja, welche Schritte sind erforderlich, die Dinge umzusetzen und somit letztendlich Dein Ziel zu erreichen?

Ein Plan bricht Deine Ziele in konkrete Teilaufgaben herunter, damit Du nicht nur vor Augen hast, was Du am Ende einer bestimmten Periode erreicht haben möchtest, sondern auch, was Du wann dafür tun musst.

Am besten geht der Plan sogar so weit, Dir die täglichen Aufgaben aufzuzeigen, die erforderlich sind, um das Ziel zu erreichen (warum das so ist, dazu mehr im letzten Punkt).

 

Wehe dem Perfektionismus

Das soll jetzt aber bitte nicht heißen, dass Du bereits am Jahresanfang genaue Tagespläne für Dezember ausarbeitest. Oder den kompletten Januar damit verbringst, Pläne zu schmieden, aufzuschreiben und in wunderschöner Form niederzuschreiben.

Nicht die Planung erreicht Deine Ziele, sondern Dein Tun! 

Hinzu kommt, dass sich im Laufe der Zeit oft noch Hindernisse in Deinen Weg stellen, mit denen Du nicht oder zumindest nicht in der Form gerechnet haben wirst. So ist nunmal das Leben.

Daher braucht Dein Plan zwingend eine gewissen Menge an Flexibilität. Ich rate immer dazu, nur die bereits absehbare Zeit genau zu planen und alles was weiter in der Zukunft liegt, in Form von Meilensteinen festzuhalten und diese erst dann in Tagesaufgaben aufzuteilen, wenn es so weit ist.

 

Du glaubst nicht daran, dass es wirklich möglich ist, Deine Ziele zu erreichen

Du glaubst gar nicht daran, dass Deine Ziele für Dich erreichbar sind und hast im Grunde Deines Herzens vor dem riesigen Berg Arbeit, der auf Dich wartet, schon kapituliert? Oder traust Du Dich vielleicht gar nicht erst, Dir ambitionierte Ziele zu setzen, aus Angst, sie nicht zu erreichen?

Zuerst einmal: es ist ganz normal, zu zweifeln und unsicher zu sein. Auch das komische Gefühl im Bauch, wenn Du über Deine großen Ziele nachdenkst, gehört dazu.

Wichtig ist, dass Du Dich davon nicht einschüchtern lässt! Nimm Dir den Berg Arbeit, der erforderlich ist, zur Brust und fang an, die Dinge Stück für Stück umzusetzen. Mit jedem Schritt in die richtige Richtung wird Dein Vertrauen in Dich und die Möglichkeit, Dein Ziel Realität werden zu lassen, wachsen.

Außerdem, um die Sache mal logisch anzugehen:

Was ist besser für Dein Unternehmen? Ein Umsatzziel von 60 zu erreichen, oder eins von 100 nur zu 80% zu schaffen? You do the math…

 

Dir fehlt die nötige Hilfe

Dauerhaft an ehrgeizigen Zielen zu arbeiten ist harte Arbeit und oft alles andere als einfach. Daher hilft es ungemein, wenn Du Dir Hilfe von Gleichgesinnten suchst. Schließ Dich entsprechenden Gruppen an, oder such Dir aus Deinem sonstigen Umfeld jemanden, mit dem Du Dich austauschen kannst.

Das klassische Beispiel, was es bringen kann, in der Gruppe an der Erreichung von Zielen zu arbeiten, sind sicher Abnehmgruppen a la Weight Watchers. Und genauso, wie es deren Mitgliedern hilft, am Ball zu bleiben, indem sie sich mit Gleichgesinnten über das Thema Abnehmen auszutauschen, wird der Austausch mit anderen, oder einem Mentor Dir viele neue Impulse bringen, wenn es um die Erreichung Deiner Ziele geht

 

Du hast zu viele Zeitfresser

Sicher kennst Du die Situation: Du setzt Dich morgens an den Schreibtisch und nimmst Dir felsenfest vor, heute an der Umsetzung von Ziel A zu arbeiten. Du weißt genau, was Du dafür tun willst, doch kaum sitzt Du, klingelt das Telefon oder eine wichtige Mail kommt rein – kurzum, Dir kommt das Tagesgeschäft dazwischen. Am Ende des Tages hast du dann zwar viel gearbeitet, jedoch nur ganz wenige der Aufgaben geschafft, die Du Dir für heute vorgenommen hattest.

Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auf längere Sicht auch schädlich für Dein Business! Denn wenn Du Dich nicht um Deine strategischen Themen kümmern kannst, kann Dein Unternehmen sich nicht weiterentwickeln.

Arbeite also daran, diese Zeitfresser zu eliminieren. Du könntest z.B. mal eine Zeit lang ein Protokoll führen, in das Du genau einträgst, womit Du tagsüber so Deine Zeit verbringst. Das ist zwar ein wenig Arbeit, bringt jedoch oft ganz viele Aha-Erlebnisse.

 

Dir fehlt der Fokus

Die Zeitfresser sind das eine Problem, fehlende Fokussierung ein ganz anderes. Denn fokussiere Arbeit an etwas erfordert eine gehörige Portion Selbstdisziplin und – je nachdem wie Dein Tagesgeschäft aussieht – auch einiges an Organisationsgeschick. Es lohnt sich jedoch!

Denn wenn Du Dich nicht regelmäßig von Deinem Tagesgeschäft ablenken lässt, sondern Dir fixe Zeiträume schaffst, in denen Du ausschließlich an Deinen Ziele arbeitest, wirst Du unglaublich viel umsetzen können.

Daher: finde Wege Dir Zeiträume komplett frei zu schaffen! Du könntest Dir z.B. gleich morgens (oder mittags oder abends, je nach Deiner persönlichen Vorliebe) einen Zeitraum nur dafür blocken, in dem Du das Telefon einfach mal auf die Voicemail umstellst, die Mails ausschaltest und Dich wirklich nur Deinem Ziel widmest.

Dabei ist die Dauer deutlich weniger wichtig, als die Konsequenz mit der Du Dir diese Zeiträume schaffst und dass Du in dieser Zeit wirklich auch ungestört bist. Wenn Dein Kalender aktuell nur 30 Minuten jeden Tag hergibt, dann ist das halt so. Besser als gar nichts zu schaffen ist das allemal!

Du machst keine (oder zu wenige) Reviews

Ganz ehrlich, wie oft setzt Du Dich hin und überprüfst, was Du für die Erreichung Deiner Ziele schon getan hast? 1x im Jahr? 2x? Oder häufiger? Und bist Du dabei wirklich konsequent? Oder fällt der Review auch schonmal aus, weil grade keine Zeit dafür ist und im Tagesgeschäft so viel zu tun ist?

Nachvollziehbar. Aber, um es in aller Deutlichkeit zu sagen – falsch! Denn um konsequent Ziele umzusetzen, musst Du auch konsequent verfolgen, was Du bereits erreicht hast und welche Punkte noch zu erledigen sind.

Ein Navigationssystem kann Dir schließlich den Weg auch nur weisen, wenn es dank GPS genau weiß, wo Du gerade bist. Schaltest Du das GPS aus, kann Dir das Navi maximal noch den ursprünglich berechneten Weg zeigen, aber nicht mehr überprüfen, ob Du noch auf Kurs bist.

Genauso verhält es sich mit Deinen Zielen und Reviews. Dein Plan ist die Route, die Du am Startpunkt berechnet hast; der Review ist Dein GPS.

So ein Review muss übrigens keine wahnsinnig aufwändige Angelegenheit sein. Ganz im Gegenteil.

Ich nehme mir z.B. jede Woche Montag morgen, noch vor Beginn meiner Arbeit 15 Minuten Zeit und schaue auf die vergangene Woche zurück. Ich bewerte kurz, was ich umgesetzt habe und was auf der Strecke geblieben ist. Außerdem überlege ich mir, ob ich daraus Lehren ziehen kann. Das können Dinge sein wie, dass ich die Dauer einer Tätigkeit falsch eingeschätzt habe und dafür in der kommenden Woche entsprechend mehr oder weniger einplanen sollte. Oder, dass ich etwas noch nicht zu meiner Zufriedenheit erledigt habe, so dass es nochmal in den Plan für die kommende Woche muss.

Anschließend erstelle ich mir den Plan für die anstehende Woche.

Was Du für Deine Zielerreichung beherzigen solltest

Die allergrößte Gefahr für die Umsetzung unserer Ziele sind nicht die äußeren Umstände. Auch liegt es in den seltensten Fällen an den falschen Zielen.

Vielmehr scheitern wir daran, dass wir sie nicht konsequent genug umsetzen.

9

Wir planen in viel zu langen Intervallen, die uns vorgaukeln, dass wir ja noch jede Menge Zeit hätten, uns um die Umsetzung zu kümmern.

9

Einige von uns sind zwar Meister im Planen, aber fangen nie auch nur an, umzusetzen

9

Wir lassen uns viel zu schnell von äußeren Faktoren ablenken und finden oft den Weg nicht mehr in die richtige Spur

9

Unsere Pläne sind oftmals viel zu komplex, um sie vernünftig im Auge behalten zu können

9

Wir glauben nicht an uns und daran, dass unsere Ziele erreichbar sind

Und so stellen wir irgendwann fest, dass wir zu Jahresbeginn zwar einen tollen Plan gemacht haben, der aber in irgendeiner Schublade zugestaubt ist und wir vielleicht (ein wenig durch Zufall) einen Teil der Ziele erreicht haben, vieles aber auch nicht.

 

Zielerreichung sollte Teil Deines täglichen Geschäftes sein

Im Grunde gibt es eine ganz simple Formel, um sofort zu erkennen, ob Du Deine Ziele erreichen wirst: sieh Dir an, was Du jeden Tag dafür tust. 

Stell Dir einfach mal vor, Du willst 10kg abnehmen. Was musst du dafür regelmäßig tun? Genau: weniger Kalorien zu Dir nehmen, als Du verbrauchst und Dich regelmäßig bewegen.

Das wissen wir alle und doch scheitern die allermeisten an der Umsetzung, weil sie es nicht schaffen, sich regelmäßig mehr zu bewegen und die Schokolade im Schrank liegen zu lassen. Statt jeden Tag neu anzufangen, bis es ihnen doch gelingt, geben sie irgendwann frustriert auf und von den 10kg sind vermutlich gerade 2 geschafft, die es aber in kürzester Zeit wieder auf die Hüfte schaffen.

Genauso verhält es sich auch mit Business-Zielen. Du kannst sie nur erreichen, wenn Du regelmäßig etwas tust, das dazu führt, sie zu erreichen. Dabei ist das kleine Wörtchen „regelmäßig“ übrigens der ausschlaggebendste Punkt.

Überleg Dir nur mal, wie viel Du bereits geschafft bekommst, wenn Du jeden Tag der Woche 30 Minuten konzentriert an einer Sache arbeitest. In einer Woche sind es nämlich schon 3,5 Stunden. Im einem Monat 14, im Quartal 42 und übers ganze Jahr gerechnet unglaubliche 182,5 Stunden!

 

Wie geht es Dir? Klappt Deine Zielerreichung zu Deiner Zufriedenheit? Oder hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass etwas in der täglichen Hektik untergegangen ist? Erzähl es uns in den Kommentaren.

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